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Die SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner war gestern zu einem Arbeitsgespräch mit dem steirischen SPÖ-Landesparteivorsitzenden Anton Lang in Graz und besuchte bei diesem Anlass auch die neue bezogene Parteizentrale in der Metahofgasse. Fotos: Patrick Neves

Keine Misstöne gibt es zwischen dem harmoniesuchenden steirischen Landesparteivorsitzenden Anton Lang und der SPÖ-Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner.

Keine Misstöne gibt es zwischen dem harmoniesuchenden steirischen Landesparteivorsitzenden Anton Lang und der SPÖ-Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner.

Steirer-SP-Chef Lang: Keine Misstöne mit Pamela Rendi-Wagner

Donnerstag, 24. Juni 2021

Der seinerzeitige SPÖ-Landeshauptmann Franz Voves und auch der von ihm als Nachfolger eingesetzte Michael Schickhofer hatten da und dort immer wieder Konflikte mit der Bundes-SPÖ-Führung. Schickhofer damit auch mit Pamela Rendi-Wagner. Keine Misstöne gibt es hingegen zwischen dem harmoniesuchenden steirischen Landesparteivorsitzenden Anton Lang und der SPÖ-Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner. Damit ist die volle Unterstützung bei der Wiederwahl von Pamela Rendi-Wagner am Bundesparteitag übermorgen, Samstag, in Wien gesichert.

Die SPÖ-Vorsitzende war gestern zu einem Arbeitsgespräch mit dem steirischen SPÖ-Landesparteivorsitzenden Anton Lang in Graz und besuchte bei diesem Anlass auch die neue bezogene Parteizentrale in der Metahofgasse. Anton Lang: „Es gibt eine breite Unterstützung. Ihre lösungsorientierte und sachliche Politik, von Pandemiefragen bis zu Arbeit und Wirtschaft, erfährt sehr viel Zuspruch.“

Rendi-Wagners Zukunftsperspektive für Österreich aus Sicht der SPÖ: „Dort, wo die SPÖ regiert, wird vorgezeigt, wie verantwortungsvolle lösungsorientierte Politik ausschaut. Die Wirtschaft braucht gerade jetzt hohe, kluge Investitionen, um wieder durchstarten zu können. Nur so können Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden.“

Großen Handlungsbedarf sieht die SPÖ-Bundesparteivorsitzende auch im Pflegebereich – gerade hier sei Steiermark ein Vorbild. „In Österreich fehlen in den nächsten zehn Jahren bis zu 80.000 Pflegekräfte. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch. Diese Rechnungen muss man zusammenführen. Die Devise muss lauten: „Ausbilden, weiterbilden, umschulen! In der Steiermark passiert das bereits. Davon profitieren nicht nur diejenigen, die Pflege brauchen, sondern auch Arbeitslose, die mit der Pflegestiftung eine neue Chance bekommen“, so Rendi. „Genau das sollte sich die Bundesregierung zum Vorbild nehmen und wie die Steiermark eine Pflegestiftung für ganz Österreich ausrollen.“

SPÖ für Stilllegung von AKW Krsko
Seit Jahrzehnten fordern steirische und österreichische Politiker die Stilllegung des Atkomkraftwerks Krsko. Pamela Rendi-Wagner und Anton Lang deponierten neuerlich, dass die SPÖ keine Laufzeitverlängerung des Atomkraftwerks Krsko möchte und daher eine Stilllegung verlangt. Slowenien zeigt sich allerdings seit Jahrzehnten von den österreichischen Forderungen unbeeindruckt. Krsko spielt eine zentrale Rolle in der Energieversorgung des Zwei Millionen Einwohner großen Nachbarstaates.