ESW_April2021__c_voestalpine

Bei Klima- und Umweltschutz gilt die voestalpine weltweit als Benchmark, hat einen großtechnisch realisierbaren Prozess zur Unterstützung einer CO2-neutralen Stahlproduktion ohne den Einsatz von fossilem Kohlenstoff entwickelt und dafür das Schutzrecht vom Europäischen Patentamt erhalten. Fotos: zVg

Der voestalpine-Vorstand (v.l.): Robert Ottel (CFO), Franz Kainersdorfer (Leitung Metal Engineering Division), Herbert Eibensteiner (CEO), Franz Rotter (Leitung High Performance Metals Division), Hubert Zajicek (Leitung Steel Division), Peter Schwab (Leitung Metal Forming Division)

Der voestalpine-Vorstand (v.l.): Robert Ottel (CFO), Franz Kainersdorfer (Leitung Metal Engineering Division), Herbert Eibensteiner (CEO), Franz Rotter (Leitung High Performance Metals Division), Hubert Zajicek (Leitung Steel Division), Peter Schwab (Leitung Metal Forming Division)

Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG: „Neben dem konjunkturellen Rückenwind lieferten vor allem unsere internen Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung einen entscheidenden Beitrag zum positiven Jahresabschluss. Trotz Wirtschaftskrise verfügt die voestalpine heute über eine höhere Liquidität und weniger Schulden als noch vor einem Jahr. Auch unser Geschäftsmodell hat in der COVID-19-Krise einmal mehr seine Stärken gezeigt. Wir werden uns daher weiterhin auf High-Tech-Segmente mit höchstem Qualitätsanspruch konzentrieren und gemeinsam mit unseren Kunden Innovationen vorantreiben.“

Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG: „Neben dem konjunkturellen Rückenwind lieferten vor allem unsere internen Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung einen entscheidenden Beitrag zum positiven Jahresabschluss. Trotz Wirtschaftskrise verfügt die voestalpine heute über eine höhere Liquidität und weniger Schulden als noch vor einem Jahr. Auch unser Geschäftsmodell hat in der COVID-19-Krise einmal mehr seine Stärken gezeigt. Wir werden uns daher weiterhin auf High-Tech-Segmente mit höchstem Qualitätsanspruch konzentrieren und gemeinsam mit unseren Kunden Innovationen vorantreiben.“

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Trotz Covid: voestalpine schafft positives Ergebnis

Donnerstag, 10. Juni 2021

Die Pandemie und die damit verbundenen Lockdowns sorgten im Geschäftsjahr 2020/21 der voestalpine für einen Wirtschaftseinbruch historischen Ausmaßes. Die gute Nachricht: Vor allem die Automobilindustrie kehrte überraschend stark aus dem Coronatief zurück und ließ die Nachfrage nach hochqualitativen Stahlprodukten deutlich wachsen. Besonders schwer von der Krise getroffen wurden die Luftfahrt- sowie die Öl- und Gasindustrie. Der Geschäftsbereich Bahninfrastruktursysteme verzeichnete hingegen über den gesamten Geschäftsjahresverlauf eine stabile Entwicklung. Das Segment Lagertechnik erreichte aufgrund des boomenden Online-Handels ein All-Time-High beim Auftragseingang.

Neben dem konjunkturellen Rückenwind lieferten vor allem unsere internen Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung einen entscheidenden Beitrag zum positiven Jahresabschluss. Trotz Wirtschaftskrise verfügt die voestalpine heute über eine höhere Liquidität und weniger Schulden als noch vor einem Jahr. Auch unser Geschäftsmodell hat in der COVID-19-Krise einmal mehr seine Stärken gezeigt. Wir werden uns daher weiterhin auf High-Tech-Segmente mit höchstem Qualitätsanspruch konzentrieren und gemeinsam mit unseren Kunden Innovationen vorantreiben“, so Herbert Eibensteiner, Vorstandsvorsitzender der voestalpine AG.

Der Konzernumsatz ging konjunkturbedingt zurück auf 11,3 Milliarden Euro (ein Minus von 11,4 Prozent). Das Ergebnis vor Steuern ist nach -230 Millionen Euro im Vorjahr mit 11 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2020/21 wieder leicht positiv.

Bei Klima- und Umweltschutz gilt die voestalpine weltweit als Benchmark, hat einen großtechnisch realisierbaren Prozess zur Unterstützung einer CO2-neutralen Stahlproduktion ohne den Einsatz von fossilem Kohlenstoff entwickelt und dafür das Schutzrecht vom Europäischen Patentamt erhalten. Konkret umfasst das Patent die Herstellung von Eisenschwamm (DRI oder HBI) im Direktreduktionsprozess mittels grünem Wasserstoff und Biogas. Der Konzern wird Lizenzen zur Herstellung des klimaneutralen Vormaterials vergeben.

Die Krise ist jedoch noch nicht überwunden. Aktuell verzeichnen aber beinahe alle wichtigen Kundenbranchen der voestalpine eine anhaltend hohe Nachfrage, wobei in manchen Bereichen nahezu eine durch Nachholeffekte ausgelöste Überhitzung feststellbar ist. Auch die von der Krise besonders stark getroffene Öl- und Gasindustrie beginnt sich schrittweise zu erholen. In der Luftfahrt hingegen kann bestenfalls eine leichte Verbesserung im Laufe des Geschäftsjahres 2021/22 erwartet werden.