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Mit zielgerichteten Maßnahmen wollen Soziallandesrätin Doris Kampus und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl den Wirtschaftsaufschwung in der Steiermark unterstützen. Foto: Land Steiermark/Drechsler

Auch Martin Auer hat mit dem Umzug seiner Firmenzentrale vom Dietrichsteinplatz in die Maggstraße in Graz ein Hauptaugenmerk darauf gelegt, Arbeitsplätze zu schaffen und den Beruf des Bäckers ins Rampenlicht zu rücken bzw. attraktiver zu machen, wie der Firmenchef erläutert. Foto: Klipp/Pixaby

Auch Martin Auer hat mit dem Umzug seiner Firmenzentrale vom Dietrichsteinplatz in die Maggstraße in Graz ein Hauptaugenmerk darauf gelegt, Arbeitsplätze zu schaffen und den Beruf des Bäckers ins Rampenlicht zu rücken bzw. attraktiver zu machen, wie der Firmenchef erläutert. Foto: Klipp/Pixaby

Wirtschaft beleben – Arbeit für Steirer schaffen

Mittwoch, 02. Juni 2021

LR Eibinger-Miedl und LR Kampus wollen Aufwärtstrend unterstützen

Mit zielgerichteten Maßnahmen für steirische Unternehmen sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wollen das Wirtschafts- und das Arbeitsressort in den kommenden Monaten den Wirtschaftsaufschwung in der Steiermark unterstützen und die Herausforderungen am Arbeitsmarkt bewältigen. Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Soziallandesrätin Doris Kampus präsentierten heute im „Atelier Martin Auer“ in der Grazer Maggstraße die Eckpunkte. In zwei Monaten wird dort die neue Firmenzentrale von Martin Auer bezugsfertig sein.

„Die Corona-Krise und ihre Folgen sind die größte Bewährungsprobe der letzten Jahrzehnte für die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Es gibt derzeit aber ermutigende Signale. Zahlreiche Unternehmen sind wieder auf dem Erfolgsweg und auch die Zahl der Arbeitslosen geht zurück, auch wenn das Niveau vor der Corona-Krise am Arbeitsmarkt noch nicht erreicht ist. Wir konzentrieren uns in den kommenden Monaten darauf, diese positive Entwicklung durch konjunkturbelebende Maßnahmen und eine gezielte Fachkräfteoffensive zu unterstützen“, so Eibinger-Miedl und Kampus.

Investitionen unterstützen
Eine zentrale Voraussetzung für das wirtschaftliche Comeback der Steiermark sind Investitionen heimischer Unternehmen. Diese sind seit vielen Monaten auf konstant hohem Niveau. „Wir werden den investierenden Unternehmen weiterhin mit gezielten Förderungsmaßnahmen zur Seite stehen, denn ihre Projekte sind der Schlüssel für den Weg aus der Krise“, so Landesrätin Eibinger-Miedl. Dies wird zu einem wesentlichen Teil mit den Mitteln aus dem Aufbauplan der Europäischen Union (REACT-EU) finanziert. „Für die Steiermark stehen heuer insgesamt 29,2 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Forschung und Entwicklung, Innovation, Digitalisierung sowie Klimaschutzmaßnahmen gefördert werden können. Diese Mittel sind der zentrale Baustein für unser Konjunkturprogramm in den kommenden Monaten“, so Eibinger-Miedl. Darüber hinaus sollen die Rahmenbedingungen für unternehmerische Investitionen weiter verbessert werden: „Ich will die Steiermark zum Bundesland mit dem investitionsfreundlichsten Klima machen. Die Einrichtung des Verfahrensservice im Wirtschaftsressort war dafür ein wesentlicher Schritt. Damit haben Investoren für Großprojekte einen zentralen Ansprechpartner, der sie bei allen nötigen behördlichen Genehmigungen begleitet“, so die Wirtschaftslandesrätin.

Neue Krisenfeuerwehr für den Arbeitsmarkt
Um die Herausforderungen am Arbeitsmarkt noch effizienter bewältigen zu können, hat das Sozialressort eine neue Krisenfeuerwehr eingerichtet. „Die Steirische Arbeitsförderungsgesellschaft (STAF) umfasst alle unsere bestehenden und zukünftigen Aktivitäten in diesem Bereich“, erläutert Soziallandesrätin Kampus. „Das ist die größte Reform in diesem Bereich seit Jahrzehnten.“ Mit 20 Millionen Euro aus Landes-, AMS- und Unternehmensbeiträgen steht für die STAF ein ordentliches Startkapital zur Verfügung. Die STAF wird bestehende Stiftungen wie die Pflege- und die Klimastiftung koordinieren und neue direkt abwickeln. So stehen 1,5 Millionen Euro für die eine Digitalisierungsstiftung mit 200 Ausbildungsplätzen zur Verfügung. Sie soll den akuten Fachkräftemangel beheben helfen. Gänzlich neu ist die Regionalstiftung für Klein- und Mittelbetriebe, die das Rückgrat der steirischen Wirtschaft bilden. „Bisher hatten wir Stiftungen für Branchen wie die Automotive-Stiftung oder die ATB-Stiftung für Einzelunternehmen, die KMU-Stiftung ist etwas komplett Neues“, betont die Soziallandesrätin. „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Branchen und aus der gesamten Steiermark durchlaufen eine Berufsorientierung und danach eine Qualifikation im Wunschberuf.“