Foto_1_Held des Klimaschutzes_Auszeichnung Saubermacher_13.7.2021

Hans Roth/Saubermacher, Leonore Gewessler/Klimaschutzministerin, Severin Pock/Held des Klimaschutzes, Franziska Pock mit den Kindern Noah, Mio und Liam, (v.l.), Fotos: Saubermacher

Günter Riegler/Finanzstadtrat Graz, Sandra Krautwaschl/Landtagsabgeordnete Land
Steiermark, Severin Pock/Held des Klimaschutzes, Judith Schwentner/Umweltstadträtin
Graz, Leonore Gewessler/Klimaschutzministerin, Hans Roth/Saubermacher mit den Kindern
von Liam und Noah von Severin Pock (v.l.)

Günter Riegler/Finanzstadtrat Graz, Sandra Krautwaschl/Landtagsabgeordnete Land Steiermark, Severin Pock/Held des Klimaschutzes, Judith Schwentner/Umweltstadträtin Graz, Leonore Gewessler/Klimaschutzministerin, Hans Roth/Saubermacher mit den Kindern von Liam und Noah von Severin Pock (v.l.)

Erstmals „Held des Klimaschutzes“ ausgezeichnet

Mittwoch, 14. Juli 2021

Saubermacher ist Vorreiter bei Klimaschutz und Innovationen in der Abfallwirtschaft und möchte sich bei Umweltschützer*innen proaktiv bedanken. Dazu hat der Umweltpionier einen neuen Preis ausgelobt, mit dem außerordentliche Beiträge zum Klima und Umweltschutz in Österreich geehrt werden. Gemeinsam mit Umweltministerin Leonore Gewessler hat Saubermacher-Gründer Hans Roth heute die Auszeichnung an den jungen Grazer Severin Pock für seine Müllsammel- und Anti-Littering-Aktivitäten in der Unternehmenszentrale in Feldkirchen übergeben.

Vorbild für Klein und Groß
Unternehmer Hans Roth und Saubermacher stehen für nachhaltiges Wirtschaften und übernehmen seit über 40 Jahren Verantwortung für Mensch und Umwelt. Nun holt das steirische Entsorgungsunternehmen engagierte Umweltschützer*innen vor den Vorhang und vergibt erstmals die Auszeichnung „Held*in des Klimaschutzes“. Der diesjährige Preis geht an den Grazer Krankenpfleger und dreifachen Vater Severin Pock, der für seine umfassenden Anti-Littering-Aktivitäten ausgezeichnet wurde. „Wir möchten zeigen, wie wichtig das Bemühen jedes Einzelnen ist und Vorbildern unseren Dank aussprechen. Das soll jede und jeden motivieren, es Severin Pock nachzumachen und Umweltschutz so wie die richtige Mülltrennung ganz selbstverständlich zu beherzigen“, bekräftigt Hans Roth, Saubermacher-Gründer.

Keine Zeit zu verlieren
Die Geburt seines ersten Kindes vor rund sieben Jahren veranlasste Severin Pock, etwas für den Umweltschutz zu tun und möglichst viele zu motivieren, ebenfalls einen Beitrag zur Rettung der Welt zu leisten. Allein oder gemeinsam mit seiner Familie sammelt und sortiert der 29-jährige Steirer mindestens zweimal wöchentlich Müll im Raum Graz, den andere achtlos an Straßenrändern, auf Wiesen, in Wäldern oder in Parks weggeworfen haben. Über seine Anfang 2020 auf Facebook gegründete Müllsammelgemeinschaft „No time to waste“ vernetzt er bereits über 800 Fans in der DACH-Region. Viele Begeisterte folgen seinem Beispiel und sorgen in ihrer Freizeit für eine saubere Umwelt. Im Rahmen eines feierlichen Festaktes am 13. Juli 2021 im Saubermacher-Headquarter in Feldkirchen bei

Graz wurde der Preis von Hans Roth und Bundesministerin Leonore Gewessler übergeben. „Wir haben in Österreich leider nach wie vor ein Problem mit Müll in der Natur. Jedes Jahr landen an die 420 Müllwägen voll davon in unseren Wäldern, Parks und Straßen. Darum ist es wichtig, dass wir unseren Abfall richtig entsorgen und gleichzeitig auf langlebige und wiederverwertbare Produkte setzen. Als Politikerin ist es meine Aufgabe, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Das gelingt zum Beispiel mit einem verbindlichen Mehrwegangebot in den Supermärkten. Gleichzeitig braucht es aber den Beitrag jedes und jeder Einzelnen für mehr Umweltschutz. Darum freut es mich besonders, heute das wichtige Engagement von Severin Pock auszeichnen zu dürfen. Er trägt mit seinen Müllsammelaktionen, mit denen er auch andere inspiriert, zu einer sauberen Natur bei. Vielen Dank dafür!“, gratuliert Klimaschutzministerin Leonore Gewessler dem Preisträger.

Anerkennung und Dank zeigen
Als symbolisches Dankeschön erhielt der Müllsammler einen Umweltpokal von Künstler Axel Staudinger, eine Urkunde sowie einen Wertgutschein in Höhe von 2.500 Euro. Neben dem bewährten Hans-Roth-Umweltpreis, der seit 2003 in Österreich und seit 2012 in Slowenien zur Förderung von NachwuchswissenschaftlerInnen im Bereich der nachhaltigen Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft vergeben wird, richtet sich die neue Auszeichnung „Held*in des Klimaschutzes“ an Privatpersonen, Vereine oder Unternehmen. Dabei sollen wichtige und außergewöhnliche Beiträge zum Klimaschutz, die über gesetzliche Regelungen oder herkömmliche Leistungen im Alltag hinausgehen, ausgezeichnet werden. Der Preis soll künftig jährlich in einem Bundesland vergeben werden.