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Fotos: elektrabregenz / Elektra Bregenz AG

Mit diesen Tipps wird das Geschirr wieder sauber.

Mit diesen Tipps wird das Geschirr wieder sauber.

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Damit alles wieder sauber läuft

Freitag, 06. August 2021

Tipps für die richtige Pflege eines Geschirrspülers

Innerhalb der letzten 40 Jahre hat sie an Popularität gewonnen: Die Geschirrspülmaschine. Verfügten im Jahr 1979 erst zehn Prozent der österreichischen Haushalte über einen Geschirrspüler, waren es zehn Jahre später bereits 28 Prozent. Und laut der letzten Erhebung der Statistik Austria aus dem Jahr 2019/20 sind es mittlerweile 81 Prozent der Haushalte, die eine Geschirrspülmaschine besitzen. Und all jene, die sie gewöhnt sind, möchten sie vermutlich nicht mehr missen. Ärgerlich nur, wenn sie nicht mehr so funktioniert, wie sie sollte. Oft liegt es aber nicht am Gerät selbst, dass das Geschirr nicht so strahlend aussieht. elektrabregenz gibt Tipps, damit alles wieder sauber läuft.

Systematisch Einräumen
Bereits das Einräumen der Spülmaschine entscheidet, ob das Geschirr sauber wird. Empfindliche Teile sollten im oberen Bereich und stark verschmutztes Geschirr unten einsortiert werden. Denn die Temperatur als auch der Wasserdruck sind im unteren Bereich des Geschirrspülers höher. Gläser, Tassen, Schüsseln & Co sollten immer so positioniert werden, damit das Wasser abrinnen kann – also mit den Öffnungen nach unten. Besteck am besten mit dem Griff nach unten in den Besteckkorb. Grundsätzlich sollten alle Gegenstände so angeordnet werden, dass ihre Flächen von den Wasserstrahlen erfasst werden. Daher sollte man das Geschirr nicht übereinander stapeln. Dann überlagert sich dieses, kann vom Wasserstrahl nicht mehr erreicht werden und einige Teile werden nicht richtig sauber.

Nicht Überladen
Die Geschirrspülmaschine sollte nicht überladen werden. Da sonst die Gefahr besteht, dass etwas zu Bruch geht oder das Geschirr nicht wirklich sauber wird. Denn wenn einzelne Flächen aneinanderkleben, werden sie auch nicht gut vom Wasserstrahl erwischt. Die Sprüharme sollten sich stets frei drehen können und nicht durch Geschirrteile blockiert werden. Beste Ergebnisse erzielt man dann, wenn die Gegenstände dort untergebracht sind, wo sie auch vorgesehen sind. So sind beispielsweise in den elekrabregenz Geschirrspülern MGIV 54460 XL und GIV 54481 X eigene Backblechhalterungen genauso vorgesehen, dass hier die Backbleche in der schrägen Haltung von den Wasserstrahlen optimal erfasst werden.

Richtige Einstellung
Der Geschirrspüler sollte entsprechend der Wasserhärte eingestellt werden. Ist das Wasser zu hart und nicht richtig eingestellt, kann es zu Kalkablagerungen kommen. Und diese finden sich dann auf dem Geschirr – gerne auf Gläsern. Die Wasserhärte ist abhängig von den Mineralien, die das Wasser aus dem Boden aufnimmt und kann beim Wasserversorungsunternehmen erfragt werden. Auch ist sie mitunter auf der Jahresabrechnung angegeben. Ebenso bieten Wasserversorger bzw. Verwaltungen entsprechende Richtwerte oder es gibt im Handel Teststreifen.

Um ein gutes Spülergebnis zu erreichen, braucht das Gerät kalkarmes Wasser. Ist das nicht möglich, kann die Wasserenthärtungsanlage des Geschirrspülers das Wasser bearbeiten. Dafür braucht die Anlage grobkörnige Regeneriersalze. Andere Salzarten dürfen nicht genutzt werden. Nicht überall braucht man Salz. Ist das Leitungswasser besonders weich – also unter 4 Grad – kann auf Salz auch ganz verzichtet werden. Die Enthärtungsanlage der Spülmaschine muss richtig eingestellt sein. Bei einer falschen Einstellung braucht man entweder zu viel Salz oder das Wasser wird nicht ausreichend aufbereitet, was zu Kalkflecken und einer schlechteren Reinigung führt.

Gute Ergebnisse erzielt man mit jenem Programm, das für den Verschmutzungsgrad und die Geschirrart am besten geeignet ist. Hin und wieder die Spülmaschine im Programm mit der höchsten Temperatur laufen zu lassen, ist kein Fehler. Denn dann lösen sich etwaige Fettreste im Gerät selbst und man hat so möglichst lange Freude am Geschirrspüler.

Dreckiges Geschirr sollte man ruhig einfach ganz der Maschine überlassen. Das Vorspülen per Hand ist nicht notwendig. Und Geschirrspüler sind in punkto Wasser- und Energieverbrauch deutlich umweltfreundlicher als die Wäsche per Hand. Spülen mit der Maschine braucht im Durchschnitt 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie als Handspülen, wie die Universität Bonn bereits 2011 belegte. Sollte es in der Maschine etwas riechen, nachdem sie längere Zeit nicht gelaufen ist, verschwindet der Geruch meist beim nächsten Spülen. Bei längeren Standzeiten ist es deshalb sinnvoll, das Programm „Vorspülen“ zu wählen.