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Die beiden Wardy-Gründer Anton Maresch und Maximilian Ritter. Fotos: Klipp

Einige Partnerlokale von Wardy
Ducks Coffee Shop, Beanery Coffee, Paul & Bohne (alle 3 Standorte), Ankara Grillhaus, Blend Coffee Roastery, Black Coffee Breakfast, Freiblick, Kunsthauscafe, Der Eissalon, Das Anna Cafe, Salon Monika (Friseursalon), Hochl Café Konditorei, Laserprofis, Conte- Coffee to go, Puzzles, Das Liebig, Das Müller – Jausenstation

Einige Partnerlokale von Wardy Ducks Coffee Shop, Beanery Coffee, Paul & Bohne (alle 3 Standorte), Ankara Grillhaus, Blend Coffee Roastery, Black Coffee Breakfast, Freiblick, Kunsthauscafe, Der Eissalon, Das Anna Cafe, Salon Monika (Friseursalon), Hochl Café Konditorei, Laserprofis, Conte- Coffee to go, Puzzles, Das Liebig, Das Müller – Jausenstation

Ein Eichhörnchen hilft beim Sammeln

Sonntag, 08. August 2021

Der Gesprächstermin mit Wardy-Co-Gründer Anton Maresch in der Leechgasse 25 im Univiertel in Graz war rasch vereinbart. Das Büro dort zu finden etwas schwieriger – ohne Firmenschilder als Wegweiser in einem großen Gebäude.

Klar, dass in einem StartUp jeder Euro zwei Mal umgedreht werden muss und eine Bürogemeinschaft hilft, Fixkosten zu sparen. Noch dazu, wenn in der Geschäftsidee einem putzigen Eichhörnchen eine zentrale Rolle zukommt. Auch das Eichhörnchen lebt im Verborgenen, sammelt eifrig seine Nüsse. Und damit sind wir schon am Punkt: Über eine Eichhörnchen-Figur, die einen digitalen Stempel ins sich trägt, sammelt zum Beispiel ein Kaffeetrinker in einem Coffeeshop Punkte. Die Wardy-App als Sammelpass dafür hat er auf seinem Handy.

Es gibt logischerweise Stempelpässe in Papierform, aber es passiert allzu oft, dass man den Pass verliert, ihn zuhause vergisst oder für die immer größer werdende Sammlung keinen Platz mehr hat für einen zusätzlichen Pass. Und so kam Maresch die Idee zur digitalen Stempelkarte erstmals bei einem Besuch seines Stamm-Kebap-Laden. „Meine Geldtasche bietet nämlich nur Platz für acht Karten. Da kam die Frage auf, ob ich nun wirklich meine E-Card zu Hause lassen müsste, um Platz für eine weitere Stempelkarte zu schaffen, oder ob es nicht doch eine andere Lösung gibt“, so der Wardy-Co-Gründer.

Was folgte, war ein Uni-Projekt. „Da hatte ich mich mit Maximilian Ritter zusammengetan und wir beide mussten einen professionellen Businessplan erstellen“, so Maresch. Die beiden Gründer im KLIPP-Gespräch: „Das war dann die Geburtsstunde von Wardy. Am Ende des Kurses war uns klar, dass wir den Plan gemeinsam in die Realität umsetzen wollen.“ Das Eichhörnchen war damit als „Hauptdarsteller“ geboren. Wardy ist eine Kurzform von „reward myself“ – belohne mich selbst. Die nächste Station im Zuge der Firmengründung war die Gründungsgarage. „Dort haben wir nach unserem erfolgreichen Pitch (Auftritt) Unterstützung und Tipps von erfahrenen Mentoren bekommen.“

Die Wardy-Gründer sind dabei, über einen befreundeten IT-Techniker die App ständig weiter zu entwickeln. Da gehe es vor allem um sicherheitstechnische Aspekte. Prinzipiell funktioniert sie ja so, dass der User auf die grüne Nuss klickt und den Screen seines iPhones mit dem Eichhörnchen des ausgewählten Lokals stempeln lässt. „Das funktioniert natürlich auch bei Android, nur mit dem Unterschied, dass man hier das Smartphone umdrehen muss, weil sich der Rezeptor auf der Rückseite befindet“, erklären die beiden.

Mittlerweile gibt es schon rund 50 Partnerlokale und die Wardy-Community wächst ordentlich.

Auf eines legten die beiden von Anfang an großen Wert: „Wir wollen über die App keine Daten sammeln, wie viele andere das machen. Das bringt für den User den Vorteil, dass eine Anmeldung nicht notwendig ist, um Stempel zu sammeln.“

www.wardy-app.com