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Vitavo-Chefin Katharina Heil. Fotos: zVg

... Blick in die Kamera für den Bericht

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Geballte Frauenpower

Montag, 23. August 2021

Katharina Heil ist mit Vitavo ein Vorzeigebeispiel, wie gut sich IT-geschulte Frauen durchsetzen

Ökopark Hartberg“ geben wir als Ziel in unser Navi ein, dem Firmensitz von Vitavo, wo uns geballte Frauenpower erwartet. Ein knappes Dutzend Mitarbeiter – mehrheitlich Frauen. Vom Büro aus blickt man auf Schilf mit einem Teich dahinter. Sie „leben“ mit Firmengründerin und -Eigentümerin Katharina Heil eine Vision: „Wir haben zwar einen Standort in Graz. Der Auslöser, warum wir wieder in unsere Region zurückgekommen sind, ist einfach die Lebensqualität hier. Wir arbeiten in der IT-Branche und da ist es machbar, dass man Familie und Beruf in Einklang bringt.“

Zu ihrem persönlichen Werdegang: „Ich bin vom Gymnasium in Hartberg in die HTL nach Pinkafeld, weil ich unbedingt eine Software-Ausbildung machen wollte. Die Mathematik, der technische Bereich – das hat mir immer viel Spaß gemacht.“ Nach der Ausbildung in Pinkafeld dockt Katharina Heil als Programmiererin beim Unternehmen Unycom in Graz an. „Es war damals einfach leichter, in Graz einen Job zu finden als hier in der Region. Über die Jahre hinweg habe ich mich bei Unycom in die Bereiche Konzeption, Software, Gestaltung, Design hinein gearbeitet.“ Zum Schluss war sie im Produktmanagement. Es war ihr immer wichtig, „am Ball zu bleiben“. „Ich habe mich immer weiter gebildet und in der Folge Innovationsmanagement studiert – berufsbegleitend am Campus02 in Graz.“

Eine Ausbildung im Bereich Benutzerfreundlichkeit folgte – mit der Frage an sich selbst: Wie kann ich meine Ideen umsetzen? „Das war dann 2010 der Schritt in meine Selbstständigkeit und die Geburtsstunde von Vitavo – vorerst noch mit Sitz nur in Graz.“

Vorrangig war damals die Konzeption von Onlineshops und deren Benutzerfreundlichkeit. Diese sind erfolgreich, wenn sie für den Kunden einfach zu bedienen sind.

Die ersten Kunden, die auf unsere Dienstleistungen setzten, waren in Berlin, München, Frankfurt und auch in der Schweiz. Erst dann sind wir gleichsam zurückgekommen nach Österreich.“ Lange Zeit arbeitete Katharina Heil als „One-Woman-Show“. Mit dem Erfolg kamen Mitarbeiter im grafischen und technischen Bereich dazu. „Heute entwickeln wir zum Beispiel Software-Plattformen für das Prozessmanagement in Unternehmen“, schildert Katharina Heil. „Dazu gehört zum Beispiel unsere ALISA, eine professionelle Laborsoftware, MISS MAGGI – Marketingmanagement mit Durchblick oder JOYSTICK, eine Managementplattform für Produktions- und Industriebetriebe. Mit JOYSTICK navigiert man sich einfach durch den Arbeitsalltag.“

Bei der Führung ihres Unternehmens verlässt sich Katharina Heil auf eines: „Mir ist wichtig, dass die Werte des Unternehmens im Einklang mit den Werten der Kunden stehen sowie die Menschen, die miteinander arbeiten. Dadurch ist eine gebündelte Power möglich.“