Ankuender 2

Holding-Graz-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Malik, Bgm. Siegfried Nagl und Ankünder-CEO-Dieter Weber (v.l.). Fotos: J. Hinterleitner/Holding Graz

Die Bepflanzung erfolgt mittels Fetthennen-Gewächs (= Sedumpflanze). Diese dickblättrigen, zähen, kleinen Stauden versorgen sich durch das Speichern des Regenwassers selbst; sie sind somit autark und man verfügt daher über ein mehr oder weniger autonomes begrüntes Wartehaus, welches keine zusätzliche Bewässerung benötigt. Nur 1x im Jahr wird das Unkraut manuell entfernt. Des Weiteren trägt die Fette Henne aufgrund ihrer Blüte zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Sie erfreut sich bei Wildbienen und Hummeln einer hohen Beliebtheit.
Anders als bei Blech- und Glasdach läuft bei begrünten Dächern Regenwasser nicht einfach über die Kanalisation ab. Pro Jahr und Dach können je nach Gegend leicht mehr als 3000 Liter zusammenkommen Das wenige Zentimeter dicke Bodensubstrat speichert die Feuchtigkeit bzw. das Regenwasser, die Pflanzen verbessern mit ihrer Verdunstung das Mikroklima der unmittelbaren Umgebung. Bei Sonnenschein bleibt es unter dem Dach kühler, weniger Hitze strahlt in die Umgebung ab. Auch Feinstaub können die Mini-Wiesen aus der Luft filtern.

Die Bepflanzung erfolgt mittels Fetthennen-Gewächs (= Sedumpflanze). Diese dickblättrigen, zähen, kleinen Stauden versorgen sich durch das Speichern des Regenwassers selbst; sie sind somit autark und man verfügt daher über ein mehr oder weniger autonomes begrüntes Wartehaus, welches keine zusätzliche Bewässerung benötigt. Nur 1x im Jahr wird das Unkraut manuell entfernt. Des Weiteren trägt die Fette Henne aufgrund ihrer Blüte zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Sie erfreut sich bei Wildbienen und Hummeln einer hohen Beliebtheit. Anders als bei Blech- und Glasdach läuft bei begrünten Dächern Regenwasser nicht einfach über die Kanalisation ab. Pro Jahr und Dach können je nach Gegend leicht mehr als 3000 Liter zusammenkommen Das wenige Zentimeter dicke Bodensubstrat speichert die Feuchtigkeit bzw. das Regenwasser, die Pflanzen verbessern mit ihrer Verdunstung das Mikroklima der unmittelbaren Umgebung. Bei Sonnenschein bleibt es unter dem Dach kühler, weniger Hitze strahlt in die Umgebung ab. Auch Feinstaub können die Mini-Wiesen aus der Luft filtern.

Erstes begrüntes Wartehaus in Graz

Donnerstag, 02. September 2021

An den Haltestellen in Graz halten sich täglich tausende Menschen auf. Um speziell an warmen Tagen im Sommer ein angenehmeres Mikroklima für die Fahrgäste zu schaffen, hat das für die Errichtung der Haltestellen zuständige Außenwerbe- und Tochterunternehmen der Holding Graz, der Ankünder, im Auftrag der Stadt Graz und auf Initiative von Bürgermeister Siegfried Nagl einen Prototyp für ein begrüntes Wartehäuschen entwickelt.

Bürgermeister Siegfried Nagl: „Der Klimawandel findet statt und ist – wie wir alle merken – auch in Graz zu spüren. Wir handeln und haben mit dem Klimafonds und der Rad-Offensive bereits millionenschwere Pakete beschlossen. Darüber hinaus versuchen wir aber auch mit kleineren ebenso innovativen Projekten wie der im Sommer präsentierten Watercloud oder den neuen begrünten Dächern an Warthäusern die Lebensqualität der Menschen im urbanen Alltag an Hitzetagen noch weiter zu verbessern“.

Die Stadt Graz startet nun mit einem Pilotprojekt an einem Standort in der Münzgrabenstaße. Holding Graz Vorstandsvorsitzender Wolfgang Malik: „Die Beobachtungsphase ist für ein Jahr angelegt, um den vollen Jahreswechsel durchzumachen und die Funktionalität sowie den Pflege- und Unterhaltsaufwand der Dachbegrünung intensiv zu erproben. Nach Abschluss der Beobachtungsphase sind die Begrünungen vor allem entlang der Linie 5 angedacht: Lange Gasse, Triester Straße, Griesplatz. Auch bei geplanten Linienerweiterungen werden die begrünten Wartehäuschen zum Einsatz kommen.

Die Begrünung sorgt nicht nur für ein besseres, angenehmeres Mikroklima in heißen Sommern unterhalb des Daches, sondern auch für ein grüneres Stadtbild, sauberere Luft (fangen Feinstaub ein) und bessere Aufenthaltsqualität.

Dieter Weber, CEO Ankünder GmbH: „Seit 26 Jahren baut der Ankünder die Wartehäuser für Graz. Stadtmöblierung ist immer auch ein Instrument in der Stadtentwicklung um den BürgerInnen in Design und Anwendung zeitgemäße Lösungen anzubieten. Als Partner der Stadt sind wir stets offen für Innovationen und freuen uns hier einen Beitrag zu einem möglichen klimafreundlichen Wartehaus zu leisten.“