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AK-Präsident Josef Pesserl, AK-Frauenreferatsleiterin Bernadette Pöcheim (r.) und Cordula Schlamadinger, Leiterin der Kinderdrehscheibe, präsentierten den neuen AK-Kinderbetreuungsatlas. Foto: AK Stmk/Jürgen Radspieler

Positive Entwicklung bei Kinderbetreuung in Steiermark

Mittwoch, 08. September 2021

Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt der „8. Kinderbetreuungsatlas“ der AK Steiermark einmal mehr Verbesserungen auf. Erstmals liegt der Kinderbetreuungsatlas in digitaler und interaktiver Form vor.

Von 286 steirischen Gemeinden erfüllen 144 (2020: 132) die Kriterien für die „Kategorie A“: „Für diese Kategorie müssen eine Betreuungseinrichtung für Kinder unter drei Jahren, ein Ganztageskindergarten und eine Nachmittags-betreuung für Volksschulkinder vorhanden sein“, erklärt Bernadette Pöcheim, Leiterin des AK-Frauenreferats.

Vereinbarkeit
Seltener sind Gemeinden, die den zusätzlichen Kriterien des „Vereinbar-keitsindikators für Familie und Beruf“ (VIF) gerecht werden. Mittlerweile 76 Gemeinden (2020: 65) haben Betreuungsangebote für Kinder von 0 bis zehn Jahren mit Öffnungszeiten, die beiden Elternteilen Vollzeitjobs ermöglichen. Andererseits werden in 51 Gemeinden (2020: 66) Kinder in Halbtageskindergärten betreut. Mittlerweile nur noch 20 Gemeinden (2020: 22) bieten keine Betreuung von unter Dreijährigen.

Öffnungszeiten
Positiv: Jede einzelne Gemeinde in der Steiermark bietet mindestens eine Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung für Kinder von drei bis sechs Jahren an. Viele Gemeinden sind bereit, Ferien- und Tagesöffnungszeiten dem Bedarf von Eltern anzupassen. Einige Gemeinden bieten in Kooperation mit Nachbargemeinden Ferienbetreuung für Kindergarten- und teils auch Kinderkrippenkinder an, sofern es die eigenen Kapazitäten erlauben.

Online-Service
Den AK-Kinderbetreuungsatlas gibt es ab sofort in digitaler und interaktiver Form: Unter kinderbetreuungsatlas.akstmk.at können alle Details zu den einzelnen Gemeinden abgerufen werden. AK-Präsident Josef Pesserl und AK-Frauenreferatsleiterin Bernadette Pöcheim sind stolz auf dieses neue Online-Service. Gleichzeitig gelte es jedoch „den weiteren Ausbau der sozialen Infrastruktur“ voranzutreiben. „Zudem braucht es mehr Betreuungspersonal.“