Schon 85 – aber kein Langweiler!

Gerald Brettschuhs „Pastoralen“ im Greith Haus: „Meine schönste Ausstellung.“

Für die Steiermark ist Gerald Brettschuh eine kulturelle Identifikationsfigur. Tief in der südsteirischen Landschaft verwurzelt, hat er über Jahrzehnte das Selbstbild der Region mitgeprägt. Seine Werke erzählen von bäuerlicher Lebensrealität, Brauchtum, Naturverbundenheit und den skurrilen Seiten des ländlichen Daseins – stets mit liebevollem, wachem Blick. Als Maler, Zeichner und Illustrator steirischer Literatur prägte er eine visuelle Sprache, die authentisch und originell ist.

Heuer im April feierte der in Arnfels lebende Maler seinen 85. Geburtstag. Am vergangenen Wochenende eröffnete er feierlich seine große Sommerausstellung „Pastoralen“ im Greith-Haus in St. Ulrich im Greith. Darin gibt er Einblick in eine besondere Bildwelt, die von Landschaften und Menschen der Südsteiermark stark geprägt ist.

Brettschuhs Bilder verbinden reale Orte mit Erinnerungen, Fantasie und Mythologie zu einer unverwechselbaren Bildwelt voller Erzählfreude. Eine besondere Rolle spielt die Freundschaft zum Schriftsteller Bodo Hell, der in mehreren Werken präsent ist. Die Aktdarstellungen und „Venusbrettchen“ feiern Sinnlichkeit und Lebensfreude, während die Stillleben einen Einblick in sein jüngstes Schaffen geben. Ergänzt wird die Schau durch Arbeiten für die Kulturzeitschrift Sterz sowie Michael Pilz’ Film Triptychon. Brettschuh: „Das ist vielleicht meine schönste Ausstellung.“

Zu sehen noch bis 24 August im Greith-Haus


Kommentare und Antworten

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

* Diese Felder sind erforderlich.

Sei der erste der kommentiert