Ausweg für SPÖ aus Zwickmühle …?
Wenn das Bild, der Eindruck der SPÖ mit ihren handelnden Personen sich österreichweit nicht verändert, wird sich auch die Resonanz bei den Wählern draußen – ablesbar aus den Umfragen – nicht entscheidend verbessern. Die Sozialdemokraten stecken durch die Kampfansage des 71-jährigen Ex-ORF-Indendanten und Medienmanager Gerhard Zeiler gehörig in der Zwickmühle. Die SPÖ kann also nicht im Status quo verharren: Andreas Babler sei für drei Jahre gewählt und damit hat es sich. Eine solche Zwangslage, sprich Dilemma, löst sich nicht von selbst.
Unkonventionelle Lösung
Was ist ein Dilemma? Eine Zwangslage, bei der die SPÖ zwischen zwei Persönlichkeiten – Zeiler oder Babler – wählen muss, die beide zu einem nicht zufriedenstellenden, unerwünschten Ergebnis führen. Keine der verfügbaren Handlungsalternativen bietet eine ideale oder auch nur gute Lösung.
Zwei an die Spitze
Im benachbarten Deutschland ist die Schwesterpartei SPD nur in der Anfangsphase damit halbwegs gut gefahren. Die Genossen in Österreich könnten es aber besser hinbringen. Der 71-jährige Gerhard Zeiler, bereits im Pensionsalter, übernimmt die Partei und sichert so die sozialdemokratische Handschrift bei einer Regierungsbeteiligung ab. Und: Der in der Politik und als Ex-Kanzler erfahrene Christian Kern, 60, macht den Spitzenkandidaten für die Regierungskoalition – wie immer sie sich dann zusammensetzt. In jedem Fall eine kreative und bessere Lösung als die Botschaft nach außen: „Es geht weiter so.“ Dem muss sich dann auch ein Andreas Babler fügen, will er in der Politik weiter Zukunft haben.
Eines kann man schon heute sagen. Die sich seit Jahren sonnende Kickl-FPÖ müsste in Zukunft weit mehr bieten und tun, als zurückgelehnt sich von der ersten Reihe fußfrei aus das Ganze anzusehen.









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