Im sichersten Gebäude von Graz: Hacker haben keine Chance

Neuer Cybersecurity Campus der TU Graz. Hotspot mit internationaler Strahlkraft.

Digitale Sicherheit made in Graz. Am neuen Cybersecurity Campus Graz der TU Graz forschen 80 Wissenschaftler am Schutz unserer Daten. Von Kryptografie-Verschlüsselungstechniken bis zur Künstlichen Intelligenz. Die Expertise der TU Graz im Bereich IT-Sicherheit ist weltweit anerkannt. Auch die Sicherheitslücken ZombieLoad oder Store-to-Leak Forwarding bei Intel entdecken die Profis der TU Graz.

Frauen noch nicht an der Macht, aber ...

… eine der erfolgreichen Frauen am Institut ist Maria Eichlseder. „Sie hat den internationalen Verschlüsselungsstandard für Lightweight Cryptography mitentwickelt. Absolut weltweit sichtbar!“, so TU-Graz-Rektor Horst Bischof im Rahmen der feierlichen Eröffnung des neuen Campus. Bis es soweit ist und auch an der absoluten Spitze von großen Technologie-Konzernen weltweit mehr Frauen stehen, brauche es noch ein wenig Zeit. „Weil natürlich auch jetzt der Nachwuchs erst absolviert und auf den Markt kommt. Mittlerweile sind es bei uns über 40 Prozent bei den Beginnern und deutlich über 30 Prozent an der gesamten TU“, so Rektor Bischof.

Software aus Graz auf jedem zweiten Handy

Als „User“ bemerken wir nicht, dass wir fast täglich mit verschlüsselten Algorithmen zu tun haben – beim Surfen und Shoppen im Internet oder Online-Banking. Und damit diese Algorithmen sicher bleiben und überall einsatzfähig sind, müssen sie ständig analysiert und weiterentwickelt werden. Auch daran wird am neuen Cybersecurity Campus der TU Graz in der Sandgasse geforscht – dem sichersten Gebäude von Graz. „Grazer Software-Patches sind auf nahezu allen Handys der Welt gelaufen“, erklärt Rektor Bischof stolz.

Das Gebäude des neuen Cybersecurity Campus besteht aus drei Bauteilen, die über ein durchgehendes Stockwerk im ersten Obergeschoß miteinander verbunden sind. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner: Für eine Investitionssumme von rund 25 Millionen Euro hat die BIG als Bauherrin das Gebäude in einer Bauzeit von nur eineinhalb Jahren fertiggestellt. Mit der charakteristischen Holzfassade ist es eines der energieeffizientesten Forschungsgebäude der TU Graz (Erdwärme, Photovoltaik, begrünte Dächer, Geothermie).

Künftig sollen auch Unternehmen aus der IT-Security- und Innovationsbranche am Campus angesiedelt werden. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft gilt als Teil der „TU-DNA“ – und soll die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig sichern. Nicht zuletzt, da die Cyberbedrohung und damit die digitale Gefahrenlage massiv zunehmen.

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