Der Hyundai IONIQ 5 im Schnee-Test

Was macht ihn so besonders?

Ja, da gibt’s mehrere Gründe dafür. Sitzt man in einem IONIQ 5, dann merkt man, dass Menschen draußen oft spontan innehalten und sich fragen „Was ist das für ein Auto?“ Und der IONIQ 5 CUV (Crossover Utility Vehicle) fällt nicht nur durch seine markante, eckige Linienführung auf, sondern es sind auch die gut einen halben Meter hohen Räder, die ihn (4,6 Meter lang) zu einer Mischung aus Sport-Coupé und SUV machen. Die Koreaner wollen den Hyundai IONIQ überhaupt zur führenden Elektro-Marke weltweit machen. Im kommenden Jahr soll es bereits den IONIQ 6 als Sport-Limousine geben und ab 2024 wird es den IONIQ 7 als großen SUV geben. Tesla, BMW, Audi und VW sollten sich gut darauf vorbereiten.

Die Leistungswerte unseres Testfahrzeuges sind beachtlich. Mit 218 PS sprintet er in 7,8 Sekunden von 0 auf 100 – gehört zu einem E-Auto, da bleibt alles Andere hinter dir. Der IONIQ 5 basiert auf der von der Hyundai Motor Group speziell für batterieelektrische Fahrzeuge entwickelten “Electric Global Modular Platform“ (E-GMP). Diese Plattform bietet dem Kunden die Möglichkeit, beim Hyundai IONIQ 5 zwischen zwei Batteriegrößen (58,2 oder 72,6 kWh) und jeweils Allrad- oder Heckantrieb zu wählen. Je nach Konfiguration erreicht das E-Fahrzeug eine Systemleistung von bis zu 225 kW/305 PS und bietet eine Reichweite von bis zu 481 Kilometern nach WLTP-Norm.

Einzigartig im Volumensegment ist die 800-Volt-Technologie des E-CUV, mit der beide Batterieversionen an entsprechenden Schnellladesäulen innerhalb von 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufladen. Zudem steht dem Fahrer die Vehicle-to-Load-Funktion zur Verfügung. Mit ihr können während der Fahrt oder im Stand beliebige elektrische Geräte wie Notebooks oder E-Scooter mit 230-Volt-Wechselstrom versorgt werden. Es lässt sich im Fond, wenn man unterwegs ist, neben dem Entspannen auch gut arbeiten. Nahezu eine Selbstverständlichkeit sind die vielen Assistenzsysteme bei einem „Asiaten“, wie Toterwinkel-Assistent, Einpark-Assistent, Querverkehr-Assistent, Parkhilfe mit Notbremsfunktion oder auch das Bose-Premium-Soundsystem mit sechs Lautsprechern. Unser Testfahrzeug (Top-Line) mit allen Extras kostet knapp 60.000 Euro – allfällige Förderungen noch nicht berücksichtigt. Ja, man sollte nach 300 km wieder eine Ladestation anfahren. E-Auto-Besitzer planen längere Fahrten aber ohnehin im Voraus. Im IONIQ 5 fühlt man sich wie in einem Luftschiff – mit der vollen Aufmerksamkeit auf die Straße gerichtet. Möglich macht das das fortschrittliche Augmented-Reality Head-Up-Display. Als Fahrer sehe ich die wichtigsten Infos immer in die Windschutzscheibe projiziert.

Wir haben den Allradler auch im Schnee getestet.

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