„Es ist sein Lieblingsspielzeug“

Der neue Bugatti Tourbillion

Mit „sein“ bezeichnet die vermögende Österreicherin das „Lieblingsspielzeug ihres Mannes“ anlässlich einer Einladung bei Maroni und Sturm im eigenen Weingarten. Zu seiner kleinen, aber exquisiten Porsche-Sammlung kommt jetzt auch ein Bugatti dazu. Obwohl Porsche ja raus ist bei Bugatti. Die Stuttgarter hatten einen Anteil von 45 Prozent gehalten. Porsche orientiert sich um und stellt sich neu auf. „Kleine-Zeitung“-Motorjournalist Didi Hubmann durfte bereits im elektrischen Porsche 718 als Beisitzer von Walter Röhrl erfahren, was das künftige Flaggschiff von Porsche alles zu bieten hat.

Die Bugatti-Mehrheit nun gehört dem kroatischen Unternehmer und Milliardär Mate Rimac, genauer gesagt seiner Geschäftsgruppe. Zusammen mit einem Finanzkonsortium hat Rimac nun die Porsche-Anteile zur Gänze übernommen, dazu die 21 Prozent, die Porsche an Rimac hielt. „Sein Spielzeug“, wie es die Gastgeberin bei der Einladung formulierte, ist künftig aber sicherlich der neue Bugatti Tourbillion. 350 Exemplare soll es von ihm pro Jahr geben. Die erste Auflage ist dem Vernehmen nach bereits ausverkauft. Der schlichte Nettopreis: 3,9 Millionen Euro. Freilich nur in der wahrscheinlich wenig nachgefragten Basisvariante, quasi „von der Stange“. Der bis 9.000 Touren drehende 8,3-Liter-V16-Zylinder-Motor wurde bei Cosworth in England entwickelt. Es gibt drei E-Motor-Varianten für den Zweisitzer. Die maximale Stärke: 1.775 PS! Mit allem technologischen Schnickschnack. Aber Pardon, das Instrumenten-Tableau ist komplett analog. Digital ist offensichtlich bei den Superreichen und bei diesem Preis out.

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