Dietmar Goltschnigg erzählt in seiner autobiografischen Rückschau von einem außergewöhnlichen Lebensweg, der Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Sport verbindet. Über acht Jahrzehnte deutsch-österreichischer Nachkriegszeit führen ihn vom zerstörten Würzburg über Aschaffenburg und Kärnten an die Universität Graz.
Dort prägte er die Geschichte der Grazer Germanistik und ihre internationale Ausstrahlung maßgeblich. Rund hundert betreute Dissertationen, ein Dutzend Habilitationen und mehrere hundert Lehramtsabschlüsse zeugen von seiner Leidenschaft für Forschung und Lehre.
Mit Humor, Weitblick und altersweiser Gelassenheit blickt Goltschnigg auf die bewegten Jahre seines Berufslebens zurück – von wissenschaftlichen Erfolgen bis zu universitären Konflikten, die er mit Offenheit reflektiert.
Dietmar Goltschnigg, geboren 1944 in Würzburg/Main, war von 1981 bis 2013 ordentlicher Universitätsprofessor an der Karl-Franzens-Universität Graz. Er wirkte als Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät (1990–1996), als Präsident des Österreichischen Humboldt-Klubs (1997–2011) und wurde 2006 mit der Medaille der Alexander von Humboldt-Stiftung (Bonn) für seine Verdienste um die wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Österreich ausgezeichnet.
Erschienen bei der edition keiper
ISBN: 978-3-903575-72-1










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