Olympiasieger Felix Gottwald. Er gewinnt auch noch heute.

… als Lebensphilosoph und Buchautor

Der mit Familie in der Ramsau bei Schladming lebende erfolgreichste österreichische Olympionike – 3 Goldmedaillen, 1 Silber und 3 Bronze in der Nordischen Kombination – ist mit seinen 50 Jahren heute schon eine Legende, vergleichbar mit Franz Klammer.

Als seit Jahren gefragter Vortragender – neumodern auch „Speaker“ – gewinnt der bodenständig gebliebene Wettkämpfer i.R. (in Ruhe) auch heute noch. Nämlich seine Zuhörer. So auch gestern (15.4.) im St. Veiter Schlössl in Graz-Andritz. Da gab der Lebensphilosoph Felix Gottwald seinem 100-köpfigen Publikum Einblicke, WARUM und WOFÜR sein 520 Seiten (!) starkes Buch „Keine Zeit für Heute“ entstanden ist.

„Ich hab’ das Buch für mich selbst geschrieben und hab’ dabei das Gefühl gehabt, jemand hat mir den Stift in die Hand gedrückt.“ Es entstand aus 42 handschriftlichen Tagebuchaufzeichnungen. „Begegnungen mit sich selbst“, so Felix Gottwald erklärend. Nicht Perfektion sollte für Menschen der Ansporn sein, sondern Entwicklung. Sein Buch sei sicher keine Motivationsfibel. Es rät zum Tun, Wiederholen und Üben, zur Einfachheit und zum Dranbleiben ein. Getreu einer norwegischen Volksweisheit: Nämlich, den ersten Schritt zu tun.

Berührend, bestärkend – alles in allem ein emotionaler und inspirierender Abend für das Publikum. Geduldig nahm sich danach der Familienmensch und Vater von zwei Töchtern Gottwald Zeit für Begegnungen mit seinen Zuhörern.

Gastgeber im St. Veiter Schlössl war Markus Leyacker-Schatzl, der im Rahmen seiner Serie „Menschen im Porträt“ auch Felix Gottwald zu einem Gedankenaustausch vor die Kamera geholt hat (siehe unten). Leyacker-Schatzl: „Es geht nicht darum, mehr zu tun – sondern bewusster zu leben. Genau das hat dieser Abend eindrucksvoll gezeigt.“ Die Veranstaltung unterstreicht den wachsenden Bedarf an Formaten, die nicht nur informieren, sondern echte Impulse für persönliches Wachstum und Reflexion bieten.

Dazu hatte Felix Gottwald wieder allein die Zeit. In seinem Wohnmobil, das unmittelbar unter dem St. Veiter Schlössl am Parkplatz „auf ihn wartete“. Sein bequemes Zuhause für unterwegs und ein Begegnen mit sich selbst ist.

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Bemerkungen :

  • user
    Erich Karner April 18, 2026 um 6:26 am
    Kompliment zum Beitrag - für mich sehr gut geschrieben - informativ und interessant 🌞