Wer hat’s erfunden?
Fahrrad, Trampolin, Auto, Jeans, Skateboard, Zuckerwatte: Das alles musste erst erfunden werden. Aber von wem eigentlich? Und warum? Und welche war die erste Erfindung der Welt? Welche Ideen hast du? Was möchtest du erfinden? Wie stellst du es dir vor und wie könnte es funktionieren?
Mit diesen Fragen beschäftigen sich die neuen Ausstellungen im Grazer Kindermuseum FRida & freD. Unter dem Titel „Tüftelgenies“ und „Tüftelmäuse“ werden den Kindern Erfindungen nähergebracht – auf spielerische und leicht verständliche Art und Weise.
Erfinder der Zukunft gesucht
„Neben einer guten Idee braucht man für Erfindungen viel Geduld und Ausdauer, Fantasie und Neugierde. Die Wertschätzung dafür, dass es fast alles, was wir tagtäglich benutzen, nicht schon immer gab, soll geweckt werden“, erläutert Kindermuseum-Chef Jörg Ehtreiber anlässlich der Eröffnung. Man suche die Genies und Erfinder der Zukunft. „Bei uns haben sie Räume zum Ausprobieren und um Talente zu entwickeln.“
Steirische „Vorbilder“
Die Steiermark ist ein Land der Erfinder. Das zeigen folgende regionale Erfindungen: Beschleunigungssensor (PJ Messtechnik), Fahrwerksmodell (Siemens Mobility Austria), Flasher (Fa. Flasher), Holzteile für Fahrzeugbau (Weitzer Woodsolutions), Hybrid-Batterie (SAMSUNG SDI Battery Systems), Kuh-Sensor (smaXtec animal care), Kühlschmiermittel (AQUASLIDE Lubricants), Lawinen Pieps (Fa. Pieps), Smartwatch (ams-OSRAM), Soletti (Fa. Kelly), Tonie Box (NXP Semiconductors Austria), Trinkhalme (Brigl & Bergmeister).
„Tüftelmäuse“ für Kinder zwischen 3 und 7 Jahren
„Vor allem junge Kinder im Kindergarten- und frühen Vorschulalter sind nahezu unstillbar neugierig und es scheint ihre intrinsische Motivation zu sein, für Problemstellungen Lösungen zu finden. Sie wollen herausgefordert werden und brauchen den Anreiz, nicht in starren Dogmen zu denken, sondern ihren Gedanken freien Lauf lassen zu können.“ In der Ausstellung können sie spielerisch physikalische Phänomene kennenlernen und anwenden, sich von bereits Gebautem inspirieren lassen, weiterdenken, erweitern und verändern. Spannende Herausforderungen, die Kindern Lust auf „Erfinden und Konstruieren“ machen.
Meistbesuchtes Grazer Museum
Insgesamt kommen im Schnitt 100.000 Besucher pro Jahr ins Grazer Kindermuseum. Damit ist es seit seiner Eröffnung im Jahr 2003 das meistbesuchte Museum der steirischen Landeshauptstadt. Nicht zuletzt auch möglich gemacht durch die Partner der Ausstellungen: die Klaus Tschira-Stiftung, „Die Industrie“, die Steiermärkische Sparkasse, Ikea, die Grawe und die Holding Graz.





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