Zweigeteilte Steiermark: Schnee im Norden, Sturm im Süd-Osten

Aprilwetter soll auch in der Osterwoche anhalten

Betroffenes Straßenstück der B64 im Bereich der Weizklamm (Foto: Land Steiermark)

Die Steiermark zeigt sich derzeit von ihrer wettertechnisch gespaltenen Seite: Während im Norden nochmals winterliche Verhältnisse herrschen, kämpfen der Süden und Osten mit kräftigem Wind.

Heftige Sturmböen sind schon gestern (26.3.) über die Steiermark hinweg gezogen – vor allem der Osten mit den Bezirken Weiz und Hartberg-Fürstenfeld waren betroffen. So musste etwa aufgrund von massivem Windwurf und mehreren Steinschlägen die B64 im Bereich der Weizklamm aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die aktuelle Wettersituation sowie die akute Gefährdungslage lassen derzeit keine sichere Nutzung der Straße zu. Die Sperre bleibt daher bis mindestens kommenden Dienstag, 31. März, aufrecht.

Und auch zu Stromausfällen ist es aufgrund umgestürzter Bäume gekommen. Betroffen sind etwa 80 Trafostationen der Energie Steiermark. 2000 Haushalte sind daher im Moment ohne Strom, wie Urs Harnik-Lauris von der Energie Steiermark bestätigt. Betroffen sei vor allem der Raum zwischen Birkfeld, Frohnleiten und Passail.

Sturm- und Schneewarnungen bleiben laut Geosphere weiterhin aufrecht. Weniger stürmisch wird es lediglich im Süden der Steiermark – von Leibnitz bis Deutschlandsberg. Im Norden rund um das Ausseerland ist weiterhin mit Schneefall zu rechnen.

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