CAMPUS 02: Freude über Ostereier von gesunden Hühnern
„Die Ursprungsidee vor 30 Jahren war, auch berufstätigen Menschen die Chance für ein Vollzeitstudium zu geben“, blickt WKO-Steiermark-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg heute vor Journalisten zufrieden zurück. „Geworden ist daraus die FH CAMPUS 02 in Graz, die sich nicht nur österreichweit, sondern auch international sehen lassen kann.“
Entwicklung kontinuierlich vorangeschritten
CAMPUS-02-GeschäftsführerErich Brugger nennt die Zahlen: „Heute gibt es mehr als 1.500 Studierende in 14 Studiengängen, mehr als 7.400 Absolventen haben bisher ihre Ausbildung abgeschlossen. Über 160 Mitarbeiter sowie mehr als 300 Lehrende mit ihrer Expertise und Erfahrung sorgen dafür, dass fundiertes Wissen, Praxisnähe und unternehmerische Kompetenzen ineinandergreifen.“
O-Ton Kristina Edlinger-Ploder:
Zentraler Partner der Wirtschaft praxisnahe Ausbildung, angewandte Forschung und enge Zusammenarbeit mit Unternehmen. Damit hat sich die Hochschule zu einer zentralen Partnerin der regionalen Wirtschaft entwickelt. 75 Prozent der Studierenden an der FH CAMPUS 02 sind berufstätig, die meisten davon fach-einschlägig. Es wird ja auch vor allem in den Abendstunden sowie Freitag und Samstag unterrichtet. Auch zu „erträglichen“ Kosten. So beträgt der Studienbeitrag für Bachelor- und Masterstudiengänge rund 360 Euro pro Semester.
Forschen mit und für die Unternehmen
Als Fachhochschule betreibt der CAMPUS 02 angewandte Forschung. Konsequent an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausgerichtet. „Wir beschäftigen uns mit neuen Technologien oder innovativen Geschäftsmodellen. Gemeinsam mit Unternehmen entwickeln wir Lösungen, die wissenschaftlich fundiert sind und gleichzeitig unmittelbar in der Praxis wirken“, so Rektorin Kristina Edlinger-Ploder.
O-Ton Erich Brugger:
Und die Rektorin betont, dass man im Gegensatz zu Universitäten keine Forschungsförderung erhält. „Daher müssen wir uns entweder kompetitiv in (Europa-)Programmen durchsetzen oder wir arbeiten direkt mit Unternehmen zusammen und entwickeln Projekte.“ 150 bis 200 Kooperationen mit Unternehmen gibt es pro Jahr. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit.
O-Ton Karl-Heinz Dernoscheg:
Gesundheitsmonitoring für Hühner
Ein Beispiel dafür – „passend“ auch jetzt zur Osterzeit – ist der Chicken Watcher von novu.track, eine Softwareentwicklungsfirma in Judenburg. Das System ermöglicht ein vollautomatisches Gesundheitsmonitoring von Hühnern. Penibel wird das Gewicht gemessen und werden 360-Grad-Fotoaufnahmen gemacht. Die FH CAMPUS 02 unterstützt das Unternehmen bei der elektromechanischen Weiterentwicklung des Geräts. Damit wir auch in Zukunft die Osterjause „bedenkenlos“ genießen können – mit Eiern von gesunden Hühnern …





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