Für viel Gerede in der Süd-Weststeiermark sorgt derzeit Hans Kilger. Rollte man dem Münchner Investor vor einigen Jahren noch allerorts den roten Teppich aus, ist das, was blieb, ein Millionen-Grab mit Grabesruh.
Dem, was er kaufte, hat der selbst ernannte „Visionär mit der Gabe, andere zu inspirieren“ die selbst ernannte Seele genommen. Hochtrabenden Tourismusplänen folgten Schließungen auf den Fuß.
Schöne Traditionsbetriebe gingen mit Kilger – der das große Geld zwar versprach, aber nicht brachte – endgültig unter. Es sind persönliche Schicksale, die sich an seiner vermeintlichen Strahlkraft die Finger verbrannten. Es ist die gesamte Region, die Federn ließ. Mit der Eröffnung des Konkursverfahrens bekamen nun auch die Letzten reinen Wein eingeschenkt. Dass dieser nicht mundet, ist herb.
Quelle: „Randnotiz“, Bianca Waltl, Chefredakteurin, Aktiv Zeitung (Ausgabe März 2026)





Sei der erste der kommentiert