Terrorgrab 9/11

Die einzige, unverrückbare Wahrheit: Die Welt ist live dabei, über TV, wie zwei riesige Passagierflugzeuge schnurstracks in die Türme des World Trade Center crashen und diese zerstören.
Wo sah der mächtigste Mann der Welt diesen Horrorcrash?

Um kurz vor 9 Uhr, bei seiner Ankunft in der Emma E. Booker Grundschule in Sarasota, Florida, erfuhr Bush, dass soeben ein Flugzeug in den Nordturm des World Trade Center gerast war. Nach eigener Aussage (offiziell dokumentiert vom Weißen Haus) hatte er diese erste Maschine sogar in den Turm einschlagen sehen (anders der Rest der Welt) und fragte sich, wie ein Pilot einen solch schrecklichen Fehler machen konnte.

Unmittelbar nachdem die zweite Maschine um 9:03 Uhr den Südturm getroffen hatte, saß Bush bereits im Klassenraum und wartete darauf, von den Grundschülern eine Ziegengeschichte vorgelesen zu bekommen, als sein Stabschef Andrew Card ihm zuflüsterte: „America is under attack!“

Bush stellte keine Fragen, obwohl diese Mitteilung seines Stabschefs ihm keinerlei Details verriet. Zwar hielten die Russen an diesem 11. September kurz vor der Küste Alaskas eine Militärübung mit scharfen Atomwaffen an Bord von Bombern ab. Aber das war Bush im Zusammenhang mit dem Begriff „attack“ keine alarmierte Nachfrage wert. Sein Stabschef verschwand nach der Mitteilung sofort wieder, um die Kinder nicht weiter beim Vorlesen von „The Pet Goat“ zu stören.

Bush blieb daraufhin wie versteinert sitzen, wirkte aber doch ruhig. Er lauschte den eifrig lesenden Kindern, nahm zur Kenntnis, dass sein Pressesprecher Ari Fleischer ihm mittels einer handbeschrifteten Mappe signalisierte: „Sagen Sie jetzt noch nichts.“ Erst nach zehn weiteren Minuten Streichelziegengeschichte zog sich Bush mit seinen Vertrauten in einen Nebenraum zurück, hielt um 9:29 Uhr eine kurze Ansprache und verließ um 9:35 Uhr endlich die Schule.

Zur gleichen Zeit wurde Vizepräsident Richard Cheney vom Secret Service umgehend in den Bunker des Weißen Hauses evakuiert. Die Secret-Service-Agenten in Sarasota zeigten sich völlig ungerührt – und ließen ihren Präsidenten sitzen.


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Vergegenwärtigen wir uns die offizielle Darstellung

Bereits um 9:03 Uhr ging man von einem „Angriff auf Amerika“ aus, ein überraschender Anschlag auf die USA mit entführten Passagiermaschinen. Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, wie viele Flugzeuge entführt worden waren und erst recht nicht, welche Ziele sie ansteuerten.

Bushs Aufenthaltsort an diesem Morgen war kein Geheimnis. Der Flughafen Sarasota, von dem aus im Minutentakt Passagiermaschinen starten, ist nicht weit entfernt von der Booker-Grundschule. „America under attack.“ Gab es ein lohnenderes Ziel für die Terroristen als den Präsidenten selbst? US-Vize Cheney in einem TV-Gespräch: Unter solchen Umständen handeln die Secret-Service-Agenten einfach. Sie sagen nicht „Sir“ oder fragen freundlich, sie sagen einfach „Wir müssen sofort gehen“ und packen einen. Auch gegen den Willen des Präsidenten. Doch Bush bleibt einfach nur unschlüssig sitzen. Der Secret Service war sicher, dass ihm keine Gefahr drohte. Offensichtlich.

Noch einmal: Nach Lage der Dinge hatten die präsidialen Personenschützer gar keine andere Wahl, als ihren Präsidenten sofort in Sicherheit zu bringen. Warum taten sie es nicht? Wer gab ihnen die Anweisung, nicht tätig zu werden? Und wann? Vor Ort? Nach dem zweiten Anschlag war CIA-Chef Tenet informiert worden, dass bis zu 11 Maschinen möglicherweise entführt waren. Aber warum wartete er?

Musste er nicht damit rechnen, dass auch sein Präsident zu den Zielen gehören könnte? An einem jedermann und jedem Terroristen bekannten Ort. Auf dem Präsentierteller in einer Grundschule, direkt neben einem Flughafen, wo eine Passagiermaschine nach der anderen startete. Der Präsident aber blieb sitzen …

Im offiziellen Endbericht der Untersuchungskommission findet sich keine schlüssige Antwort.



Verspätet

Dass es fast zwei Stunden dauerte, ehe Kampfjets endlich – aber erfolglos – versuchten, wenigstens die letzte der entführten Maschinen noch abzufangen, ist weder Militär noch zivilen Lotsen anzulasten. Die am 11. September 2001 geltenden Dienstvorschriften wurden befolgt. Denn seit 1. Juli galt eine noch nie dagewesene Vorschrift. Die Freigabe zum Abschuss einer Passagiermaschine lag nicht in den Händen der jeweils diensthabenden Offiziere, sondern in den Händen eines Einzelnen – nämlich des Verteidigungsministers Donald Rumsfeld. Seine persönliche Zustimmung war ausdrücklich erforderlich, wollte irgendwer überhaupt Abfangjäger in Richtung entführter Flugzeuge aufsteigen lassen.

Die fehlende halbe Stunde

Nach dem zweiten Einschlag um 9:03 Uhr gingen Meldungen an alle Spitzen im Militär und im Weißen Haus und ins Pentagon. Denn dort kam es um 9:40 Uhr zu einer gewaltigen Explosion durch ein Flugzeug.

Der Endbericht der 9/11-Kommission (Commission Report) lässt alle diese Fakten links liegen und präsentierte eine ganz neue Version. Denn die Kommission erklärt zur vorgebrachten Secret-Service-Timeline: Ab 10:02 Uhr gingen im Bunker Berichte des Secret Service über ein sich Washington näherndes, mutmaßlich entführtes Flugzeug ein. Damit stellte die Kommission alle bis dahin gesammelten Aussagen auf den Kopf. Bis heute hat keine unabhängige Stelle, kein unabhängiges Gericht die zur Verfügung stehenden angeblichen oder tatsächlichen Beweise überprüft und nachprüfbar in einem rechtsstaatlichen Anforderungen genügenden Verfahren festgestellt – wer für die Anschläge von 9/11 verantwortlich war.

Dass Selbstmordattentäter Flugzeuge führen und ungehindert in Gebäude steuern konnten, lag nicht zuletzt an einem „Mangel an Vorstellungsvermögen“ seitens des Militärs der Regierung und der für die Sicherheit der USA zuständigen Behörden.

Es soll festgehalten werden, dass das US-Militär und andere Behörden den unvorstellbaren Fall 9/11 regelmäßig und fast gewohnheitsmäßig schon vor dem 11. September simulierten – sowie besonders gründlich am 11. September selbst (!). Wenngleich die zahlreichen an diesem Tag stattfindenden Übungen im Commission Report keine wirkliche Erwähnung finden. Außer jener: Diese habe die Reaktion der US-Militärs höchstens um 30 Sekunden verzögert.

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