Steirische Delegation in China: Fokus auf neue Partnerschaften

Mit einer rund 60-köpfigen Delegation aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist die Steiermark derzeit in China unterwegs. Angeführt von Landeshauptmann Mario Kunasek und seiner Stellvertreterin Manuela Khom steht die Reise ganz im Zeichen wirtschaftlicher Kooperationen und neuer Exportchancen.

Erste Station ist Shanghai, einer der wichtigsten Finanz- und Industriestandorte des Landes. Beim offiziellen Empfang mit Bürgermeister Gong Zheng wurde ein bestehender Kooperationsvertrag erneuert – ein Signal für die Vertiefung der langjährigen Beziehungen.

China zählt zu den zentralen Handelspartnern der Steiermark: Als viertgrößter Exportmarkt und zweitgrößtes Importland gewinnt die Volksrepublik vor dem Hintergrund globaler Unsicherheiten weiter an Bedeutung. „Jeder zweite Arbeitsplatz in der Steiermark hängt am Export“, betonen Kunasek und Khom.

Rund 60 steirische Unternehmen sind schon am chinesischen Markt vertreten. Mitgereist sind Vertreter von Sandvik, Anton Paar, ANDRITZ AG, Magna, wo bekanntlich nun chinesische E-Autos montiert werden oder Energie Steiermark, die chinesische Windräder bei uns aufstellen.

Neben Shanghai stehen auch die Provinzen Jiangsu, Guizhou und insbesondere Guangdong im Fokus. Letztere gilt als Hightech-Zentrum des Landes und Standort von Unternehmen wie Huawei. Neue Kooperationsabkommen sollen den Zugang zu diesen dynamischen Regionen weiter erleichtern.

Auch die Wissenschaft spielt eine Rolle: Die Graz University of Technology intensiviert ihre Zusammenarbeit mit der Tongji University, insbesondere in den Bereichen Technik und Mobilität.

Die rund zehntägige Reise unterstreicht die strategische Ausrichtung der Steiermark: Internationale Partnerschaften – insbesondere mit China – bleiben ein wesentlicher Faktor für Wachstum und Beschäftigung.


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