Wir Menschen „ticken“ seit damals anders
Mit dem Einsturz der beiden Türme des World Trade Center in Manhattan und dem „Aufbau“ eines gigantischen Lügengebäudes. Das für immer unser Leben bestimmt. Der Krieg gegen den Terror (War on Terror) einigte sogar eine Zeit lang die USA, Russland und China. Man zog an einem Strang. 9/11 veränderte die amerikanische Sicherheitspolitik fundamental.
Der Terroranschlag in New York ist als Ereignis schnell erklärt. Zwei entführte Passagierflugzeuge crashen als Kamikaze-Flieger punktgenau am Morgen (Ortszeit) des 11. September 2001 in die beiden Türme des World Trade Center (WTC) in Manhattan. Dem weltweit höchsten Ausrufezeichen westlicher Wirtschaftsmacht. Zigtausend Tote und Verletzte sind die Folge. Unvorstellbares Chaos breitet sich aus. Seit damals „ticken“ wir Menschen anders.
Völlig surreal
In Österreich war der 11. September 2001 ein sonniger Tag. Um 15:07 Uhr Ortszeit dann die Schocknachricht im ORF und der Beginn der längsten Live-Sendung überhaupt. Jene Augenblicke, in denen ein Flugzeug schnurstracks, völlig ungebremst in den WTC-Tower Süd crasht. Niemand begreift, was da am Fernsehschirm gezeigt wird. Völlig surreal. Es braucht Minuten, auch in der KLIPP-Redaktion – „um Gottes Willen, das ist ja Wirklichkeit, also real“. Selbst bei den vielfachen Wiederholungen der Horrorszenen zweifeln wir noch immer. „Das kann doch nicht wahr sein.“ Als dann knapp zehn Minuten später das zweite Flugzeug auf dieselbe Art in den Nord-Turm crasht – noch mehr ungläubige Schockstarre.
Kein Pilotenfehler, sondern Kamikaze-Acts
Ein erster Überblick folgt dem Horrorszenario. Um 7:59 Uhr (Ortszeit) war der erste Passagierjet in Boston gestartet, rasch danach von vier Terroristen gekapert worden und um 10:03 Uhr stürzte die letzte Maschine – der Flug UA93 – irgendwo im Osten der USA ab.
Totales Wirrwarr
Vier Passagierjets sollen von 19 Terroristen gekapert worden sein. Der Flug AA11 (American Airlines), Flug UA175 (United Airlines), Flug AA77 und Flug UA93 sind die Phantomflugzeuge, die am Radar nicht zu orten waren. Daher eine heillose und unerklärliche Verwirrung im Luftraum am Morgen des 11. September. Bei den zivilen Lotsen und jenen des US-Militärs. Weil oder gerade deshalb genau an diesem Morgen eine Reihe von Luftwaffenübungen der Militärs zur Verhinderung solcher Anschläge im Gange war. Es fehlen bis heute (25 Jahre danach) schlüssige, veröffentlichte (!) Erklärungen, die dieses Versagen beleuchten.
Zwei Stunden gelingt es in dieser Zeit der US-Abwehr nicht, mit einem Abfangjäger in die Nähe der Kamikaze-Passagiermaschinen zu kommen, diese zu identifizieren oder gar zum Landen zu zwingen. Als auch in Washington ein Phantomflugzeug ins Pentagon crasht, dem auch aus der Luft bestens geschützten Verteidigungsministerium, und einige gewaltige Explosion mit Toten und Verletzten verursacht, löst das Kriegsstimmung aus.
Wie der Commission Report später feststellen wird: Hinter der größten Nachkriegskatastrophe in den USA sollen 19 arabische Terroristen stecken. Keine Flugexperten, noch dazu nicht gut ausgebildet. Durchgeführt in einem Luftraum, wo es täglich – und besonders in den Morgenstunden – hunderte Flugbewegungen gibt. Da haben es, so der Commission Report, Amateure geschafft, mit der Präzision eines Uhrwerks nach einer Flugzeit von einer Stunde punktgenau in die zwei höchsten Türme von Manhattan zu crashen. Wie war das möglich? – fragt man sich bis heute. Dass es keinen Abfangjäger gab, der rechtzeitig Schlimmeres verhindern hätte können. Der gesamten US-Luftabwehr war es nicht gelungen, auch nur eine Maschine einzuholen. Was in Übungen zuvor immer ohne Probleme gelang. Versagen oder Lügen über Lügen? Streng genommen fehlt also der eindeutige Beweis, dass die gestarteten Flugzeuge mit den abgestürzten Flugzeugen identisch waren.
Präsident Bush war zu diesem Zeitpunkt bereits unterwegs in der Air Force One. Wiewohl sieben Maschinen noch immer nicht identifiziert waren und es ein Wirrwarr an Informationen gab. Hunderte militärische und zivile Lotsen versuchten, die einzelnen Luftraumabschnitte nach den Flugzeugen „abzusuchen“. Das Ergebnis sind Erzählungen, Interpretationen von Wahrheiten, Halbwahrheiten und Lügen, die für immer bleiben. Es gibt keine „Versöhnung“ von Fakten, Glaube, Hoffnung und Lügen. Weil es auch keine Transparenz gibt.
Der Krieg ist damit der Dauerzustand wegen der asymmetrischen Bedrohungen zwischen Barfußkriegern mit Pfeil und Bogen und jenen hochgerüsteten Cyberwar-Fightern. Dieses Konfliktfeld wird uns begleiten, so lange wir leben.
Wer 9/11 „orchestriert“ oder wirklich gemanagt hat, das wurde bis heute nicht aufgeklärt. Den Prozess gegen den vermeintlichen Drahtzieher Chalid Scheich Mohammed wird es 2028, also in zwei Jahren, in New York geben. Heute fragt man sich, warum es so lange dauert, dass eine offizielle Verschwörungstheorie als „historischer Unsinn“ aufgeklärt wird.
Das erinnert an eine alte Indianerweisheit: Man kann einen wecken, der sich schlafend stellt.
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