Ein Stück Natur ins Wohnzimmer holen

Steirer setzen auf heimische Christbäume aus der Region

Christbaumprinzessin Martina, Martina Lienhart, Obfrau der Steirischen Christbaumbauern und Franz Titschenbacher, Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark.

Die 350 steirischen Christbaumbauern arbeiten seit Wochen auf Hochtouren, um die verstärkte Sehnsucht nach vorweihnachtlicher Stimmung zu erfüllen. „Es gibt drei Trends, die sich heuer abzeichnen“, erläutert Franz Titschenbacher, Präsident der Landwirtschaftskammer Steiermark die 3 T. „Trend 1 ist der frühe Saisonstart, der schon im Vorjahr erkennbar war.“ Das sei nicht zuletzt auf die Baumernte bereits Mitte November zurückzuführen. Zum Zweiten zeige sich der Trend zum Zweit- oder Drittbaum im Garten, auf Balkon oder Terrasse oder im Kinderzimmer.

Am erfreulichsten sei aber Trend Nummer 3: Die Steirer bevorzugen Christbäume aus der Region. So sind bereits 95 Prozent der 25.000 verkauften Christbäume in der Steiermark heimische Bäume. „Kurze Transportwege – im Schnitt nur 6,5 Kilometer – tun der Umwelt und dem Klima gut und schaffen ein gutes Gewissen“, so Präsident Titschenbacher.

Grundsätzlich sei es heuer kein schlechtes „Christbaum-Jahr“ gewesen, erläutert Martina Lienhart, Obfrau der steirischen Christbaumbauern. „Dennoch spüren die heimischen Christbaumbauern den Klimawandel deutlich. Teils waren die Ausfälle bei den Christbaum-Jungpflanzen verheerend, da diese gegen die monatelange Trockenheit im diesjährigen Frühjahr chancenlos waren.“ Das habe jedoch die erntefertigen Christbäume nicht betroffen, die das benötigte Wasser aus tieferen Wasserschichten ziehen konnten und glücklicherweise nicht geschädigt wurden.

Erkennbar sind heimische Christbäume übrigens an der Banderole „Steirischer Christbaum – Danke liebes Christkind“. Dieser Initiative haben sich bereits 84 heimische Christbaumbauern angeschlossen – Tendenz steigend.

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