Spritsparendes Fahren: 250 Euro mehr im Börsel
Der Krieg im Iran treibt den Ölpreis in die Höhe und damit auch die Spritpreise. Die Autos der steirischen Haushalte verbrauchen laut VCÖ im Schnitt 620 Liter Benzin und 820 Liter Diesel pro Jahr. Mit einem spritsparenden Fahrstil kann der Verbrauch um 15 bis 20 Prozent reduziert werden, betont der VCÖ. Doch was heißt das konkret?
Spritsparend fahren heißt zum einen, langsamer fahren. Tempo 110 statt 130 auf der Autobahn reduziert den Verbrauch im Schnitt um 16 Prozent, wie Daten des Umweltbundesamts zeigen, Tempo 100 statt 130 sogar um 23 Prozent. Zum zweiten ist vorausschauendes Fahren sehr wirksam, weil damit frühzeitig der Fuß vom Gaspedal genommen und gleichmäßiger gefahren werden kann. Beim Beschleunigen ist der Verbrauch am höchsten, Stop & Go bedeutet entsprechend mehr Verbrauch. Weiters spart niedrigtouriges Fahren Sprit, daher rasch in den nächsthöheren Gang schalten. Spritfresser, wie Dachboxen oder eine zu stark eingestellte Klimaanlage vermeiden und auf den richtigen Reifendruck achten. Den Motor nicht am Stand laufen lassen.
Kurzstrecken verbrauchen am meisten
Wer den Verbrauch um einen Liter pro 100 Kilometer reduziert, spart pro 15.000 Kilometer rund 250 Euro, verdeutlicht der VCÖ. „Wer darüber hinaus kurze Strecken zu Fuß geht oder mit dem Fahrrad fährt statt mit dem Auto, kann den Verbrauch noch zusätzlich stark senken. Denn gerade auf Kurzstrecken ist der Verbrauch pro Kilometer besonders hoch“, erinnert VCÖ-Experte Michael Schwendinger und weist auf einen Bonusvorteil hin: „Die Mobilität zu Fuß und mit dem Fahrrad stärkt die Gesundheit und Fitness, vermeidet Folgeerkrankungen von Bewegungsmangel.“







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