Aufatmen in der Steiermark

Zukunft von Pankl Racing in trockenen Tüchern

Große Erleichterung für die rund 2.000 Beschäftigten und für die Steiermark als High-tech- und Forschungsland. Pankl Racing mit Sitz in Kapfenberg bleibt mehrheitlich in heimischer Hand. Der Standort ist damit nach monatelangem Bangen für die Zukunft gesichert.

Die „rotweißrote Allianz“ aus Knill Gruppe, Raiffeisen-Landesbank Steiermark und Invest AG übernimmt zwei Drittel der Anteile von der Pierer Industrie AG bei Pankl Racing Systems in Kapfenberg. Pierer bleibt mit einem Drittel engagiert. Dies stärkt das Unternehmen nachhaltig.

Regionale Verankerung und Standorttreue

Durch steirische und österreichische Partner wie die Knill Gruppe aus Weiz und Raiffeisen Steiermark entsteht ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Steiermark. Dies sichert Arbeitsplätze für über 1.500 Mitarbeitende in Österreich und fördert die regionale Industrie. Vorstand Wolfgang Plasser betont die regionale Verbundenheit als Basis für Unabhängigkeit und Innovation.

Finanzielle Stabilität und Wachstumspotenzial

Raiffeisen als stabile Regionalbank und Invest AG als erfahrener Private-Equity-Fonds mit halber Milliarde Euro Fondsvolumen bieten finanzielle Rückenwind. Die Invest AG bringt Expertise in Minderheitsbeteiligungen und Mezzanine-Finanzierungen ein, ideal für Pankls High-Performance-Märkte in Motorsport, Automotive und Luftfahrt. Dies ebnet profitables, langfristiges Wachstum und Marktführerschaft.

Strategisches Know-how und Synergien

Die Knill Gruppe, mit 600 Mio. Euro Umsatz in Energie, Kommunikation und Mobilität, teilt technologisches Know-how und globale Netzwerke (31 Firmen in 17 Ländern). Ergänzt durch Pierers Industrieexpertise (Automotive, Aerospace) entstehen Synergien für neue Wachstumsfelder. Christian und Georg Knill übernehmen Verantwortung für Pankls Weiterentwicklung.

Langfristige Partnerschaft und Innovationskraft

Das Konsortium signalisiert Vertrauen in Pankls Strategie: 360 Mio. Euro Umsatz, Präzision in Nischenmärkten. Stefan Pierer bleibt aktiv involviert, Martin Schaller (Raiffeisen) lobt die Wettbewerbsfähigkeit. Gemeinsam bündeln sie Stabilität, Know-how und Engagement für globale Expansion.

Dieser Deal positioniert Pankl als unabhängigen Technologieführer.


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