Metropol-Klimaticket: Grüne wollen auch Maribor einbinden
Als Lösung für die weiterhin offene Frage der Tariflücke im Koralmtunnel schlagen die steirischen Grünen jetzt ein gemeinsames „Metropol-Klimaticket" für die Region Graz – Klagenfurt – Maribor vor, nach dem Vorbild bestehender länderübergreifender Verkehrsverbünde. Die gezielte Erweiterung bis Maribor ist von zentraler Bedeutung, um den Pendlerverkehr aus dem Süden auf die Schiene zu verlagern und so die A9 zu entlasten.
Der Grüne Mobilitätssprecher Lambert Schönbleitner betont: „Mit der Koralmbahn entsteht eine neue Metropolregion. Jetzt braucht sie auch ein Ticketsystem, das dieser Realität gerecht wird. Statt bei Tariffragen und dem Stückelungsverbot immer nur auf den Bund zu zeigen, sollten die Landesregierungen hier endlich für Lösungen sorgen.“
Die Grünen verweisen dabei erneut auf Tirol und Vorarlberg, wo der Arlbergtunnel selbstverständlich in die jeweiligen Klimatickets eingebunden ist. Außerdem kann man etwa in Vorarlberg mit dem Klimaticket auch über die Staatsgrenzen hinweg ohne weitere Kosten unterwegs sein, etwa bis Lindau in Deutschland oder St. Margarethen in der Schweiz.
Nicht nur die bestehende Tariflücke im Koralmtunnel wäre damit geschlossen – auch für den Pendlerverkehr würde eine Erweiterung bis Maribor eine deutliche Entlastung bringen. Schönleitner: „Der gemeinsame Lebens- und Wirtschaftsraum endet nicht an der Grenze. Tausende Menschen pendeln täglich zwischen Slowenien und der Steiermark. Ein günstiges Jahresticket, das auch auf der Strecke Maribor – Graz gilt, würde viel Autoverkehr von der A9 auf die Schiene verlagern und für weniger Stau auf der Autobahn sorgen.“









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