„Steirerzwist“ um tote Joggerin in der Mur
Sie sind schon längst Kult – die Steirerkrimis von Autorin Claudia Rossbacher. Nicht zuletzt auch durch die äußerst erfolgreichen „Landkrimi“-Verfilmungen. Im Jahr 2011 hat die gebürtige Wienerin ihren ersten Steirerkrimi veröffentlicht – unter dem Titel „Stiererblut“. Mittlerweile sind es über eine halbe Million verkaufte Bücher, 16 Verfilmungen und Spin-Offs mit Millionen TV-Zuschauern. Nun ist der 15. Band der Erfolgsserie erschienen – „Steirerzwist“.
Wo liegt das Erfolgsrezept?
„Es sind die Figuren, und es ist das Authentische. Diese plastischen Figuren, die so sind, wie Menschen sind. Es gibt keine Heldin. Natürlich ist es ein Vergnügen, eine erfundene Geschichte zu finden, und wenn sich dann alles ausgeht, am Ende, und die Fäden wieder zusammengeführt werden. Und schlussendlich geht ein Krimi gut aus – deswegen mögen ihn die Leute ja auch“, so Claudia Rossbacher gegenüber dem ORF (8.1.).
Kulisse für ihre Krimis bieten die steirischen Regionen. Diesmal ermitteln Sandra Mohr und Sascha Bergmann in Graz. Eine tote Joggerin mit durchtrennter Kehle wird aus der Mur geborgen. Am Einsatzort stellt die LKA-Ermittler fest, dass sie die ermordete Hoteldirektorin flüchtig kannte. Kurz darauf wird unter einer nahen Brücke die Leiche eines Obdachlosen mit ähnlichen Verletzungen gefunden. Wurde die Frau beim Joggen zufällig zur Mordzeugin und musste deshalb sterben? Oder war alles ganz anders?
Fragen, die spätestens am Ende des Buches geklärt sind. Offen bleibt hingegen die Frage, ob die stets alphabetisch geordnete Steirerkrimi-Serie mit Z wie Steirerzwist ein Ende hat. „Und wie geht es jetzt weiter?“, stellt sich auch die Autorin selbst im Vorwort des Buches die Frage. Zunächst werde sie sich eine Schreibpause gönnen, um ihre Batterien wieder aufzuladen, neue Ideen zu schöpfen und darüber nachzudenken, wie und wann es mit den Steirerkrimis weitergeht ...







Sei der erste der kommentiert