STEIERMARK SCHAU: Positives Resümee

Bürgermeister Karl Lautner (Bad Radkersburg), kaufm. Joanneums-Direktorin Alexia Getzinger, Landesrätin Ursula Lackner, Landesrat Christopher Drexler und wiss. Joanneums-Direktor Wolfgang Muchitsch (v.l.). Fotos: Universalmuseum Joanneum/J.J. Kucek

Mit der STEIERMARK SCHAU wurde im Jahr 2021 von Kulturlandesrat Christopher Drexler ein neues, wegweisendes Ausstellungsformat ins Leben gerufen, das von nun an in einem biennalen Rhythmus stattfinden soll. Sie ist somit die innovative Weiterentwicklung der früheren Landesausstellungen und widmet sich gesellschaftlichen Fragen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Landes aus der Perspektive von Kunst und Kultur. Von 10.04. bis zum Ende der STEIERMARK SCHAU am 31. Oktober haben rund 97.000 Besucher die Ausstellungen besucht.

Kulturlandesrat Christopher Drexler betonte bei der Präsentation: „Die STEIERMARK SCHAU hat unter schwierigsten Bedingungen gestartet. Mehrere Eröffnungsveranstaltungen konnten lediglich im Video-Streaming-Format stattfinden, der mobile Ausstellungspavillon in Wien konnte nur online besucht werden. In der Rückschau ist meine Freude aber umso größer, dass wir uns dazu entschieden haben, der Pandemie zu trotzen und die Ausstellung des Landes entgegen aller Widrigkeiten der vergangenen Monate zu einem Erfolg werden zu lassen. Wir haben mit der ersten Ausgabe unseres neuen großen Ausstellungsformats ein kraftvolles kulturpolitisches Signal über die Grenzen unseres Bundeslandes hinaus gesendet. Mit drei großartigen Ausstellungen in Graz und dem einzigartigen, eindrucksvollen mobilen Ausstellungspavillon in Hartberg, Spielberg, Schladming und Bad Radkersburg haben wir nicht nur eine differenzierte Liebeserklärung an die Steiermark abgegeben, sondern auch ein leidenschaftliches Ausrufezeichen als starkes Kulturland gesetzt.“

„Wenn wir auf die erste Ausgabe der STEIERMARK SCHAU zurückblicken, sind wir als inhaltlicher und operativer Träger sehr stolz darauf, dass wir in den vier Schauplätzen der neuen Ausstellung des Landes so vielen Menschen eine freudvolle und inspirierende Zeit ermöglichen konnten. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, die der Pandemie geschuldet waren und uns bei diesem anspruchsvollen Projekt immer wieder vor besondere Herausforderungen stellten, blicken wir freudig auf die entstandenen Ausstellungen, die vielen Kooperationen, das umfangreiche Rahmenprogramm und bedanken uns beim gesamten Team sowie den unzähligen Mitwirkenden und Projektpartnern“, zeigte sich die Geschäftsführung des Joanneums, Wolfgang Muchitsch und Alexia Getzinger erfreut.

Die Publikation „STEIERMARK SCHAU Report“
Die erste Ausgabe der STEIERMARK SCHAU lenkte den Blick auf das gesamte Land, mit dem Ziel, die Geschichte der Steiermark – von der Vergangenheit bis in die Zukunft – abzubilden. Die drei Museen des Universalmuseums Joanneum (das Museum für Geschichte, das Volkskundemuseum und das Kunsthaus Graz) setzten sich in ihren Ausstellungen mit historischen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklungen auseinander. Der mobile Pavillon beleuchtete mit filmkünstlerischen Arbeiten sowie wissenschaftlich fundierten Beiträgen die Steiermark und ihre Landschaften.

Die präsentierte Publikation „STEIERMARK SCHAU Report“ umfasst 235 Seiten und beleuchtet die Intention, den Entstehungsprozess und die Umsetzung der STEIERMARK SCHAU. Auch der Kulturjournalist Walter Titz schildert darin seine Eindrücke von der STEIERMARK SCHAU, blickt aus kritischer Distanz auf die Ausstellungen und ermöglicht es den Leser*innen, ihn bei seinen kommentierten Besuchen in den vier Ausstellungen zu begleiten. Außerdem wurde dieser Dokumentationsband durch Ausstellungsansichten ergänzt, die während der Laufzeit der STEIERMARK SCHAU entstanden sind.

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