Mehr Power für die Schiene
Mit wachsendem Containerumschlag und steigender Zugfrequenz ist die bisherige Schienenfahrzeugwerkstätte am Cargo Terminal Graz an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen. Der Ausbau durch die Anschlussbahn Nord (Oktober 2024) und die Inbetriebnahme der Koralmbahn werden zusätzliches Wachstum des Zugverkehrs am Terminal und auf der Strecke bringen. So wurde in den letzten Jahren der Terminal umfassend optimiert, um Abläufe effizienter zu gestalten und die Attraktivität für Wirtschaft und Logistik zu steigern.
„Nach 11-monatiger Bauzeit setzt die neue Fahrzeugwerkstätte einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des Schienengüterverkehrs in der Steiermark. Eine Serviceeinrichtung dieser Art gibt es an keinem anderen Terminal“, so die Verantwortlichen bei der feierlichen Eröffnung.
Die erweiterte Fahrzeugwerkstätte schafft nun die nötige Infrastruktur, um Schadwagen direkt bei Ankunft zu reparieren und Lokomotiven zu warten – ein entscheidender Beitrag, um den Güterverkehr auch künftig erfolgreich von der Straße auf die Schiene zu verlagern.
Das Projekt wurde unter Leitung der Steiermärkischen Landesbahnen (StLB) in Zusammenarbeit mit der Güterterminal Werndorf Projekt GmbH (GWP) als Grundstückseigentümerin und Errichterin realisiert.
Die neue Infrastruktur, in die rund 4,6 Millionen Euro investiert wurden, befindet sich derzeit im Probebetrieb und nimmt am 6. April 2026 den Vollbetrieb auf, wodurch die Leistungsfähigkeit des Terminals nachhaltig gestärkt wird.







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