Olympia 2026 in Cortina d'Ampezzo

Historisch schlechtestes Ergebnis

... bei Ski-Alpin-Einzelbewerben

Die Silbermedaille im gestrigen Herren-Slalom kann darüber nicht hinwegtäuschen. Es ist das historisch schlechteste Abschneiden der Ski-Alpin-Nationalmannschaft mit einer Silber- und einer Bronze-Medaille. Sollte der morgige Damen-Slalom – der letzte Alpin-Einzelbewerb – nicht eine große Überraschung bringen.

Eine bittere Pille, weil gerade in Cortina d’Ampezzo vor 70 Jahren mit der Legende Toni Sailer die Geburtsstunde von Österreichs Ruf als Ski-Nation Nummer 1 in Europa war. Er gewann damals die drei Gold-Medaillen – Abfahrt, Riesentorlauf und Slalom.

Könige, ja …

Doppel-Olympiasieger in Einzelbewerben gibt es bei Olympischen Spielen immer wieder – richtet man den Blick 20 Jahre zurück oder auch weiter. Der letzte Österreicher waren Benjamin Raich in Turin (2006). In Cortina sind das nun Federica Brignone (Super G, Riesentorlauf) und Franjo von Allmen (Abfahrt, Super G). Aber keiner hat es in drei unterschiedlichen Einzeldisziplinen geschafft. Marco Odermatt war der alleinige Favorit darauf gewesen. Und wäre damit zu einer Olympia-Legende aufgestiegen.

„Einfacher“ zu erreichen ist der Legenden-Status im Langlauf. Der Norweger Johannes Klaebo hält bereits bei vier Goldmedaillen. Möglich wären sogar fünf. Ähnlich sind die Voraussetzungen auch im Eisschnelllauf. Dreifach-Olympiasieger und mehr sind auch da keine Seltenheit.

Österreich rangiert in der Nationenwertung mit nur zwei Medaillen vor dem morgigen Damen-Slalom gemeinsam mit Norwegen auf Platz 5. Die gute Nachricht: Als Wintersport-Nation liegt Österreich mit der Gesamtzahl der bisherigen Medaillen – 5 x Gold, 8 x Silber und 3 x Bronze – noch immer im Spitzenfeld der Olympischen Wintersport-Welt-Tabelle.

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