Bühnen Graz: Erfolg für Koralmbahn-Abo
Als größter Kulturbetrieb des Landes haben die Bühnen Graz mit ihrem Geschäftsführer Bernhard Rinner, Opern-Intendant Ulrich Lenz, Andrea Vilter (Schauspielhaus) und Michael Schilhan (Next Liberty) heute Bilanz über die Spielzeit 2024/25 gezogen.
Insgesamt hat es in allen Häusern bei 1.255 Vorstellungen 480.490 Besucher gegeben. Nahezu konstant zur vorigen Spielzeit.
Damit betrug die Auslastung in der Oper Graz 68 Prozent (insgesamt 1.400 Plätze), im Schauspielhaus 70 Prozent und im Next Liberty 86 Prozent.
Um zusätzlich zu den verkauften Fix-Abos von 4.847 eine weitere Bindung der Besucher aufzubauen wurde in der Saison 24/25 die Bühnen-Graz-Karte eingeführt. Mit dieser Alternative zum starren Abosystem habe man gute Erfahrungen gemacht, so Bernhard Rinner. Für die Karte zahlt man eine Jahresgebühr von 70 Euro und erhält dafür eine 30-prozentige Ermäßigung auf die Eintrittskarte. Bis dato wurden 940 solcher Karten verkauft.
Gut angelaufen ist auch der Verkauf des Koralm-Abos in Kooperation mit dem Stadttheater Klagenfurt und mit Unterstützung der BKS Bank, die für die Bahnfahrt aufkommt. „Seit der Eröffnung der Koralmbahn Mitte Dezember des vergangenen Jahres haben wir 119 verkauft“, hofft Rinner darauf, dass die Verkaufszahlen weiter steigen.
Sorgen bereitet den Verantwortlichen allerdings eine „Finanzierungslücke“ von rund 3,7 Millionen Euro beim Budget für 2026/27. Damit ist klar, dass für die kommende Spielsaison Maßnahmen getroffen werden müssen:
Morgen Abend gibt’s an der Oper übrigens die Premiere von Alban Bergs „Wozzeck“. Damit kehrt Regisseur Evgeny Titov mit einer der wichtigsten Opern des 20. Jahrhunderts an die Oper Graz zurück.
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