Junge Künstler begeistern mit Donizettis „Don Pasquale“
Sie haben bereits eine mehrjährige Tradition und sind ein kultureller Fixpunkt in Eggersdorf – die Gastspiele der Kunst Universität Graz (KUG) in der Kulturhalle. Einerseits möglich gemacht durch die Marktgemeinde mit Bürgermeister Reinhard Pichler und Kulturreferent Johann Zaunschirm. Andererseits durch Initiator und Unternehmer Franz Wuthe (ATSW) als Organisator der von ihm angeführten Sponsorengeruppe. Er engagiert sich auch bei der Richard Wagner Gesellschaft Graz.
Gestern Abend (12.2.) war es wieder soweit: Nach der „Csárdásfürstin“ im Vorjahr stand diesmal die semikonzertante Aufführung der komischen Oper „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti am Programm.
Und wie schon in den letzten Jahren liegt die Regie in den bewährten Händen von Janos Mischuretz, der bei diesem Stück auch als „Kammerdiener“ auf der Bühne zu sehen war. Für die musikalische Gesamtleitung zeichnet KUG-Professor Günter Fruhmann verantwortlich.
Mit ausdrucksstarken Arien und temperamentvollen Duetten begeisterten die Sängerinnen und Sänger das Publikum. Im „Orchestergraben“ wiederum stellten rund 20 Studierende ihr musikalisches Können unter Beweis – auf Geige, Kontrabass, Flöte, Trompete oder Schlagzeug, um nur einige anzuführen.
Insgesamt sorgte Gaetano Donizettis komische Oper für gute Laune und Heiterkeit. Der alte, geizige Pasquale will die junge aber mittellose Norina heiraten, die sein Neffe Ernesto liebt, der aber auf Wunsch seines Onkels eine reiche Ehe eingehen soll.
Kaum ist die Ehe mittels einem falschen Notar geschlossen, erweist sich Norina als richtiger „Hausdrachen“, der dem Gatten das Geld aus der Tasche zieht und ihn dauernd demütigt. Nach diversen Ränkespielen, in denen ein gewisser Dr. Malatesta eine entscheidende Rolle spielt, ist der Alte froh, von Norina geschieden zu werden und wieder sein ruhiges Leben führen zu können. So können nun endlich Norina und Ernesto heiraten.
Und der kräftige Schlussapplaus machte deutlich, dass die beliebten Gastspiele der KUG in Eggersdorf weiterhin auf große Zustimmung stoßen.






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