Mit Gästen aus der Ukraine

80-Jahr-Jubiläum: Liga für Menschenrechte Steiermark

Es war weit mehr als eine Symbolik vergangene Woche bei der Feier „80 Jahre Liga für Menschenrechte Steiermark“ im Oeversee-Gymnasium in Graz. Direktorin Jutta Weiker-Schwarz konnte auch eine Abordnung aus der Partnerschule Drohobytsch in der Westukraine in Festkleidung begrüßen.

Begleitet vom Bibliothekar Jaroslaw Lopuschanskyj. Er ist seit Jahren der Verbindungsmann zwischen den beiden Schulen. Seinerzeit noch begründet von Dietmar Dragaric, dem Leiter der Österreichischen Liga für Menschenrechte in der Steiermark. Dieser war bis zu seiner Pensionierung auch Direktor des Oeversee-Gymnasiums.

Seine Nachfolgerin Jutta Weiker-Schwarz gestaltete mit Maturanten die stimmungsvolle Jubiläumsveranstaltung. Aus Wien angereist war auch die Präsidentin der Österreichischen Liga für Menschenrechte, Barbara Helige. „Wir freuen uns sehr, dass unsere steirische Landesstelle bereits seit 80 Jahren unerschütterlich besteht und wertvolle Arbeit für Frieden und Menschenrechte in der Steiermark leistet.“

Die Liga sei vor einem Jahrhundert in einer noch sehr anderen Zeit gegründet worden, so Dietmar Dragaric. „Seit 100 Jahren arbeitet sie an Schutz, Verteidigung und Weiterentwicklung der Menschenrechte in Österreich, sowie auf europäischer und internationaler Ebene.“

Zu einem großen Teil ging die Jubiläumsfeier in englischer Sprache über die Bühne, damit auch die Gäste aus der Ukraine (ohne langwierige Übersetzungen) dieser folgen konnten. Prof. Claudio-Josip Barbas gab mit Schülerinnen und Schülern der 3b-Klasse einen geschichtlichen Überblick zur Liga für Menschenrechte.

Ein Höhepunkt anlässlich des Jubiläums war auch die Ehrung mit der Goldenen Anstecknadel durch die Liga-Verantwortlichen. Die ausgezeichneten Aktivisten (alphabetisch): Dragaric Dietmar, Götz Werner, Kahr Helena, Lopuschanskyj Jaroslaw, Mohab Manfred, Oswald Manfred, Perko Klaus, Schwarz Hannes und Seifter Florian (für den Alfred Schachner-Fonds), Weiker-Schwarz Jutta, Willfurth Jutta.

Im Rahmen der Festveranstaltung wurde zwischen den beiden Schulen auch ein Kooperationsvertrag unterzeichnet – eine Vereinbarung über partnerschaftliche Zusammenarbeit und Schüleraustausch. Den musikalischen Rahmen gestalteten Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Prof. Nathan Fadainville.

Stark in Erinnerung bleibt den vom Krieg heimgesuchten ukrainischen Gästen ein Empfang im Rathaus, natürlich der Besuch am Schlossberg und in der Grazer Innenstadt.

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