Schweinebauern in großer Not
Die Lage spitzt sich dramatisch zu: Der neuerliche Preissturz verschärft die Verluste, die Schweinebauern kämpfen ums wirtschaftliche Überleben. In dieser dramatischen Situation brauchen die heimischen Schweinebäuerinnen und Schweinebauern Perspektiven. Auf dem Spiel steht auch die Versorgung mit heimischem Qualitätsfleisch.
Jetzt braucht es konkrete politische Entscheidungen, faire Marktbedingungen und Perspektiven für die heimische Schweinehaltung, so die Landwirtschaftskammer Steiermark. Deren Präsident Andreas Steinegger fordert gemeinsam mit Schweinebauern-Obmann Josef Kaiser ein Zukunftspaket:
- Schluss mit Gold Plating: Die ständig höheren gesetzlichen Anforderungen in Österreich führen zu Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU. „Die höheren Standards verteuern die Produktion in Österreich. Höhere Standards müssen auch in den anderen europäischen Ländern gelten“, betont Obmann Kaiser.
- Attraktive und ausreichend dotierte Investitionsförderung bis 2034. Steinegger: „Die Fördersummen müssen an die hohen Investitionssummen angepasst und die Förderobergrenzen erhöht werden“.
- Stallumbauten für mehr Tierwohl – einfache und unbürokratische Genehmigungen
- Heimische Qualität nicht austauschen: Klares Bekenntnis aller Marktakteure zu heimischem Schweinefleisch. Diese Forderung geht an die Lebensmittelverarbeiter, den Lebensmittelhandel, die Gastronomie und Bevölkerung.
- Flächendeckende und einheitliche Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie.










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