„rotahorn“-Preisträger 2022 stehen fest

Saubermacher-Gründer Hans Roth hat als Initiator des „rotahorn“-Literaturpreises für Nachwuchs-Talente mit den Verantwortlichen der Literaturzeitschrift „manuskripte“ eine erfolgreiche Partnerschaft aufgebaut. Denn für etliche der Preisträger war dies ein wichtiger Beitrag für spätere Erfolge. Darunter sind unter anderem Nava Ebrahimi (2020 auch Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin), Marie Gamillscheg (aktueller Erfolgsroman: „Aufruhr der Meerestiere“), Hans Eichhorn, Valerie Fritsch oder Monique Schwitter. Sie war im Jahr 2011 die erste Preisträgerin.

Die Preisträger für 2022 sind Theodora Bauer und Sophia Schnack. Die beiden überzeugten die Fachjury mit den steirischen Autoren Barbara Frischmuth, Valerie Fritsch und Andreas Unterweger, dem Germanisten Julian Kolleritsch sowie den Kulturjournalisten Werner Krause, Christoph Hartner und Heinz Sichrovsky von ihrem literarischen Können.

In Theodora Bauers Literatur gehen Intelligenz und Humor, Wortmacht und Sprachwitz Hand in Hand. Der genaue Blick auf ihre Figuren und die sie prägenden Lebensumstände eröffnet immer wieder Raum für herrlich absurde Komik und scheut vor den großen Fragen, dem Beschreiben des (noch) nicht Beschreibbaren nicht zurück.

Sophia Schnack schreibt hauptsächlich Lyrik, die sie in hochinteressante Prosaexperimente zu verwandeln weiß. So wird 2023 bei Otto Müller ihr Debütroman „feuchtes holz“ erscheinen, in dem sie die in einer Familiengeschichte aus dem Salzkammergut wirkenden Kriegstraumata literarisiert. Verse, nüchterne Prosa und märchenhafte Passagen verbinden sich zu einem faszinierend zeitlosen Rhythmus.

Die Literaturzeitschrift „manuskripte“ – im 61. Lebensjahr, gegründet und herausgegeben von Alfred Kolleritsch † und Andreas Unterweger – erscheint vierteljährlich. Publiziert werden ausschließlich unveröffentlichte Texte.

Hans Roth, Aufsichtsratschef der Saubermacher Dienstleistungs AG: „In der Steiermark und ganz Österreich gibt es viele Nachwuchstalente, die im Verborgenen schöpferisch tätig sind. Mit dem rotahorn möchten wir diesen Literaturschaffenden eine gesellschaftliche Blatt-Form bieten.“

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