99ers mit Millionen-Sponsor Jerich vor Liga-Triumph
Die Chance der 99ers im Finale der Eishockey-League zum zweiten „Sweep“ ist gegeben. Das sind vier Siege hintereinander bei maximal sieben Matches im Finale. Nach Fehérvár könnte das am Mittwoch (22.4.) in Bruneck (Südtirol) auch gegen den HC Pustertal gelingen. 5:2 lautete das Ergebnis am Sonntag in Graz. Klarerweise gäbe es nichts Schöneres für die Fans als einen Heimsieg Zuhause im ausverkauften Stadion (das wäre am Freitag, 24.4.). Doch die Spieler sehen das nüchterner und wollen mit ihrem Präsidenten Herbert Jerich schon in Brunneck erstmals die Karl Nedwed Trophy jubelnd in die Höhe stemmen.
International erfolgreich und in Spiellaune
Das Logistikunternehmen mit Sitz in Gleisdorf verdient gut in seiner Branche. Das ist auch nötig, denn nur so kann Herbert Jerich als geschäftsführender Gesellschafter zumindest zwischen drei bis vier Millionen Euro als Werbeaufwand in die 99ers stecken.
Die „Mission“ des Hockey-Fans: Erstmals den österreichischen Meister-Titel (bereits geschehen) und den Titel in der 12er-Liga nach Graz zu holen. Die Gagen der 99ers-Stars sind die höchsten, die in Österreich je bezahlt wurden. Und auch sonst lässt sich Jerich sein „Präsident-Sein“ was kosten, um die Mannschaft und deren Stars in Spiellaune zu halten. Und das ist bis jetzt zu 100 Prozent gelungen. Es wäre der erste Titelgewinn einer Grazer Eishockeymannschaft seit 1978. Jerich kam 1978 auf die Welt. In der „Kleinen Zeitung“ (13.4.): „Es scheint, als wäre ich geboren, um den Titel wieder nach Graz zu holen.“
Sturm: Es bleibt eng an der Spitze
Mit zwei Punkten Vorsprung auf den LASK führt Sturm Graz die Meisterschaftstabelle an. Schaffen es die Blackies übermorgen, Mittwoch (22.4.), im ausverkauften Stadion Liebenau den LASK zu biegen und sich damit drei Punkten zu sichern, dann könnte das schon ein weiterer wichtiger Schritt zum neuerlichen Meistertitel sein. Denn hinter dem LASK lauern Salzburg mit 25 und Rapid mit 24 Zählern. Die restlichen Matches im Finish der Mannschaft von Trainer Fabio Ingolitsch: 26. April: Sturm gegen Austria Wien, 3. Mai: Salzburg gegen Sturm, 10. Mai: Hartberg gegen Sturm, 17. Mai: Sturm gegen Rapid. Im Cup ist Sturm bekanntlich bereits ausgeschieden. Es wäre der sechste Meistertitel.






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