Die gesunde Osterjause

Regionales Gemüse trägt dazu bei

Zu wenig Obst und Gemüse, dafür zu viel Fett und Salz. Der Österreichische Ernährungsbericht alarmiert: Wenn es um die gesunde Ernährung geht, haben auch die Steirer Aufholbedarf. Besonders beim Verzehr von Gemüse hinken sie der Empfehlung von drei Portionen pro Tag hinterher. „Das muss sich ändern! Unserer Gesundheit zuliebe sollte frisches Gemüse eine zentrale Rolle auf unseren Tellern spielen – damit ist auch die steirische Osterjause gemeint“, betont Martina Steiner von der Fach- und Koordinationsstelle Ernährung des Gesundheitsfonds Steiermark.

Schon seit mehreren Jahren macht die Kampagne „Sei amol g’miasig“ den Steirern Lust auf Gemüse. Mit lustvollem Ansatz vermittelt sie, dass Gemüse guttut, gut schmeckt und mehr als nur eine Beilage am Tellerrand ist. Denn: „G’miasiges“ Essen hat nichts mit Verzicht auf Genuss zu tun – auch nicht zu Ostern.

Die Empfehlung der Ernährungsexperten ist eindeutig: Mindestens die Hälfte des Ostertellers sollte mit Gemüse bedeckt sein. Damit ist nicht nur der Kren gemeint, der bei einer steirischen Osterjause nicht fehlen darf. Auch scharfe Radieschen, knackige Karottensticks, eingelegter Paprika oder süße Maiskölbchen können aufgetischt werden. Natürlich sind auch Auftische eine tolle Ergänzung. So wurden im Rahmen der Kampagne g’miasige Aufstrich-Rezepte kreiert, die unkompliziert zu Hause zubereitet werden können und eine gesunde Bereicherung für die Osterjause sind. Dabei stehen nicht der Osterschinken oder die Osterkrainer im Fokus, sondern saisonale und regionale Gemüserezepte, wie etwa der „Erdäpfelkas mit Schnittlauch“, Rote-Rüben-Aufstrich oder Steirischer Hummus.

Einen Überblick über alle g’miasige Rezepte finden Sie hier www.gmiasig.at

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