+ 133 % – teures Pflaster!
Teures Pflaster Österreich – und das im wahrsten Sinne des Wortes, wie eine Preiserhebung von Drogerieprodukten der Arbeiterkammer zeigt. Gleiches Produkt, gleicher Hersteller, aber teurer: Pflaster, Gesichtswasser, Taschentücher & Co. kosten hierzulande bis zu 133 Prozent mehr als in Deutschland.
Preishammer schlägt weiter zu
Verglichen wurde Anfang Oktober in zehn Online-Shops in Österreich und Deutschland. So viel mehr kosten ein und dasselbe Pflaster, Gesichtswasser, Zahnpasta, Taschentücher & Co. (Durchschnittspreise).
Für einen Einkaufskorb mit 97 verglichenen identen Drogeriewaren zahlen Konsumenten in den deutschen Online-Märkten durchschnittlich knapp 439 Euro, in Österreich durchschnittlich rund 536 Euro. Die Produkte sind bei uns um durchschnittlich 22 Prozent teurer. Rund 86 Prozent (83 von 97) der verglichenen Drogerieprodukte kosten in Österreich im Schnitt mehr als in Deutschland, zwölf waren preiswerter und zwei kosten gleich viel.
Österreich-Aufschlag muss weg!
AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic fordert, diese Praxis abzustellen: „Unser Preismonitor zeigt: Der Österreich-Aufschlag muss weg! Österreichische Händler können auch wegen territorialer Lieferbeschränkungen nicht uneingeschränkt im EU-Binnenmarkt einkaufen – die Rechnung zahlen dafür die Konsumenten. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer muss dranbleiben und gemeinsam mit weiteren Mitgliedstaaten Druck auf die EU-Kommission machen. Wir brauchen rasch wirksame Regeln gegen ungerechtfertigte territoriale Lieferbeschränkungen.“










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