668 % Preisunterschied bei Schokolade
Durchschnittlich 472 Euro gibt ein steirischer Haushalt im Monat für Ernährung und alkoholfreie Getränke aus. Dass sich beim täglichen Lebensmitteleinkauf Preisvergleiche lohnen, ist klar. Hängen diese doch auch stark von Aktionen, Angeboten und Rabatten ab. Preisunterschiede von 668,54 Prozent sind aber doch wohl eher ungewöhnlich. Diesen „Ausreißer nach oben“ gibt es in heimischen Geschäften bei Vollmilchschokolade.
Dies zeigen die von der Marktforschung der Arbeiterkammer erhobenen Daten für Produkte des täglichen Bedarfs. 17 Basislebensmittel des täglichen Einkaufs umfasst der steirische AK-Warenkorb 2026. Dieser kostete im Juli durchschnittlich 38,32 Euro. Um 7,58 Prozent weniger als im April dieses Jahres. Insgesamt wurden 343 Produkte bei fünf Supermärkten und Diskontern in den Kategorien Marken-, Billig- und Bioprodukte eingekauft.
Die durchschnittliche Preisdifferenz bei den Billigprodukten beträgt 21,69 Prozent, bei den Bioprodukten 54,11 Prozent und jene bei den Markenprodukten 114,32 Prozent. Neben Schokolade auch sehr hoch sind die Preisunterschiede bei Äpfeln, tiefgekühlten Erbsen und Tomaten – über 300 Prozent!
Warenkörbe im Vergleich
Die identen Warenkörbe liegen bei 23,13 Euro für Billigprodukte, bei 40,96 Euro für Markenprodukte und bei 51,64 Euro für Bioprodukte. Damit beträgt die Preisschere heuer 28,51 Euro bzw. 123 Prozent.
Mehrwertsteuersenkung wird weitergegeben
Mit 1. Juli dieses Jahres ist in Österreich ja bekanntlich die Senkung der Mehrwertsteuer für ausgewählte Grundnahrungsmittel in Kraft getreten. Der Steuersatz für zentrale Produkte des täglichen Bedarfs wurde von bisher 10 % dauerhaft auf 4,9 Prozent gesenkt. Diese Senkung wurde offensichtlich weitergegeben, wobei sich ein Preisvergleich, wie eingangs erwähnt, natürlich allemal lohnt.









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