Kürzere Wege, schnellere Versorgung
Mit der Fertigstellung des Zentrums für Akutmedizin (ZAM) verfügt das LKH-Univ. Klinikum Graz jetzt über die größte zentrale Notaufnahme der Steiermark. Erstmals sind die chirurgische sowie die internistisch-neurologische Notaufnahme vollständig an einem Standort gebündelt.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das vor allem schnellere Abläufe: Nach der Ankunft – egal ob mit der Rettung oder selbstständig eintreffend – erfolgt die Ersteinschätzung (Triage) in einem zentralen Bereich. Von dort werden sie direkt in den passenden Behandlungsbereich weitergeleitet. Die enge Zusammenarbeit der Fachrichtungen, die direkte Anbindung an die Radiologie und kürzere Wege ermöglichen raschere Diagnosen und Behandlungen.
Ein wesentlicher Baustein ist die neue Beobachtungsstation mit 30 Betten. Hier können viele akute Erkrankungen innerhalb von bis zu 24 Stunden abgeklärt und behandelt werden. Das erspart manchen Patientinnen und Patienten eine unnötige stationäre Aufnahme, während gleichzeitig Betten auf den Normalstationen entlastet werden.
Auch für Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte bringt die Bündelung der Notfallversorgung effizientere Arbeitsabläufe und eine engere interdisziplinäre Zusammenarbeit. Insgesamt wurden in den neuen Bauabschnitt 12,6 Millionen Euro investiert.









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