Die Herrschaft der Sekten …

Kommentar von Szak Krameritsch

In der ÖVP gärt es gewaltig , die Granden der Partei sind - völlig konträr zu den Bildern der Parteitage in St. Pölten und Graz - extrem nervös und ratlos. Komischerweise waren es gerade die Parteitage in NÖ und der Steiermark, die hinter den Kulissen die Dinge verschlimmert haben.

Denn diese Parteitage waren keine Zeichen von Breite und Stärke - diese Veranstaltungen waren Sektentreffen, mit einer peinlichsten Regie organisierte Treffen des letzten Aufgebotes. Begonnen hat es in St. Pölten. Man glaubt es ja kaum, aber dort war die Wahl der Kaiserin organisiert wie eine Lottoziehung. Nachdem alle Delegierten ihre Stimmzettel abgegeben hatten (das Ergebnis war ja ohnehin vor Beginn schon klar) wurde dann von der Moderation zunächst die Auszählung wie ein Hochamt zelebriert.

Und nachdem im peinlichst/hysterischen Jubel die über 90 Prozent Zustimmung bekannt war, versuchte die Moderation allen Ernstes die Spannung zu erhöhen , indem dann wie beim Fallen der Lottokugeln gebannt die Kameras auf die Heilige Johanna gerichtet wurde und der Moderator mit bebender Stimme die Frage stellte „Nimmt Sie die Wahl an?“ Stille , Spannung - und dann die erlösenden Worte "Ich nehme an" - und tosender Jubel , sich gegenseitig abklatschende Parteifunktionäre (jenseits der 60er und ausnahmslos adipös) , die sich gebärdeten wie hysterische Teenager. "Jaa , Hurra , die Hanni führt uns weiter an , Hosiannah in der Höhe".

Peinlichst bis absurd.

Dann zwei Wochen danach dasselbe Bild in Graz. Von Beginn an ein Treffen einer Sekte , eine Mischung zwischen Miley Cyrus Konzert (als Sie noch Hanna Montana war) und AfterDinnerShow auf einer SeniorenCruising im Mittelmeer. Peinlichste Auftritte einer zur Sekte mutierten und schrumpfenden ehemals staatstragenden Partei, die den Knall nicht hören will, der Sie um mindestens 50 Prozent schrumpfen ließ.

Aber es gibt doch einige, denen diese HollywoodRegie die wahre Situation nicht schönfärben konnte. Und diese Strategen sind in heller Panik. Denn die ÖVP will keiner mehr. Es ist euch ja wahrscheinlich nicht aufgefallen- oder völlig wurscht - aber Österreich findet keine Minister mehr. Schon die Bestellung der Minister unter Kurz war eine Farce - Loyalität zu Kim Kurz Her Basti war das EINZIGE Kriterium das zur Bestellung zählte. Köstinger, Raab, Schramböck waren unterirdisch schlecht für den Job geeignet , der Rest ein Trauerspiel.

Aber jetzt nach dem Abgang der Quotenfrau , die Afrika für ein Land hält , war es noch schlimmer.
Kim Karl Ney Hama , der 100 Prozent Führer ( der hat sich allen Ernstes selbst auch gewählt , sonst wären es 99,99 gewesen) kassierte bei den Managern quer durch Österreich eine Absage nach der anderen!

Niemand will in dieser Regierung der Katastrophe arbeiten , keiner wollte das Wirtschaftsressort übernehmen , obwohl die ÖVP Dutzende Managementposten in großen Betrieben mit Günstlingen und Sympathisanten besetzt hat , war kein einziger bereit, sich das wenigstens eine Zeitlang anzutun! Und die Lösung , die Kim Karl in seiner Not präsentierte , sorgt jetzt für helle Aufregung hinter den Kulissen. Nicht genug, dass die Ressorts Arbeit und Wirtschaft eigentlich diametral sind - dort der Kampf um Rechte der Arbeitnehmer, hier der Kampf ums Überleben der Wirtschaft im größten Tsunami der letzten 100 Jahre. Schon alleine die Zusammenlegung der Ressorts lässt die mächtigen Teilorganisationen der ÖVP , den Wirtschaftsbund und den ÖAAB, rotieren.

Nein, es ist auch die Person des Ministers selbst, die ungläubiges Kopfschütteln auslöst. Martin Kocher , der Mann , der die Interessen von Managern und Firmenbesitzern , die Sorgen und Nöte der Angestellten und Arbeiter und den täglichen Kampf ums Überleben der Ein-Personen-Unternehmen managen , beschützen und verbessern soll - dieser Mann hat NICHT EINEN TAG seines Lebens in der Realwirtschaft gearbeitet. Der Mann ist ein reiner Theoretiker , der ist aus der Schule an die Uni und dort zeit seines Lebens geblieben, der hat Theorie gelehrt und NOCH NIE in der Praxis ausführen müssen!

Nochmal zum Mitschreiben:

- Während wir Unternehmer mitten in der grössten Wirtschaftskrise unserer Lebenszeit stecken
- während die Megainflation ( verschuldet durch das jahrelange Fluten des Finanzcasinos durch die Notenbanken ) die Einkommenskraft der Arbeitnehmer bis weit hinauf in mittlere Führungsebenen schmelzen lässt wie Butter an der Sonne
- während die EPUs kaum die Covidhysterie überlebt haben und jetzt vom Krisentsunami an die Wand gedrückt werden
- in der Situation führt ein Mann ein viel zu grosses Ressort , der von der Praxis KEINE AHNUNG HAT!!

Nominiert von der angeblichen Partei der Wirtschaft und der Arbeitnehmer !! Es ist unfassbar. Liebe Leser, lasst Euch nicht von den bezahlten TastaturNutten in die Irre führen. Die ÖVP ist in heller Panik und weiß nicht weiter. Mit den Grünen geht es nicht. Mit den Grünen wollen sie nicht. Wählen können Sie nicht , denn dann ist die Hälfte der Stimmen , die Hälfte der Posten und vor allem die Hälfte des Budgets der ÖVP weg.

Also wird in St.Pölten und Wien bereits am fliegenden Wechsel gearbeitet - der Plan lautet Schwarz/Rot - zumindest wenn es nach der Hanni und dem Michael geht. Dagegen steht die linksgrünwoke Journalisteneinheitsfront und der grüne Bundespräsident , die alle von Neuwahlen und einer Ampelkoalition träumen.

Dafür sind die Gewerkschaften und die Wirtschaft - und angesichts der kommenden Katastrophe sind die meiner Meinung nach stärker als die Woko Haram. Das Orakel spricht daher - die ÖVP wird in den nächsten Tagen den Krieg gegen die Grünen eröffnen.

Mit den Gehorsamsfetzen wird es beginnen , hat es schon begonnen , der Fanatiker Rauch soll zum Umfallen gezwungen werden und die Fetzen sollen mit 1.Juni komplett fallen. Und dann wird das Kernstück der grünen Politik, die Besteuerung des Co2 Verbrauches ab 1.Juli ins Visier genommen. Und das wird das Thema sein , dass die Koalition zerstört und zum fliegenden Wechsel in der Regierung führt. Denn die Roten wollen und die Schwarzen sind eine Sekte geworden, an die kein Außenstehender mehr anstreifen will.

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