Verkehrschaos und Stromausfälle im Steirerland
Im Großraum Graz bekamen die Menschen bis Freitag Nachmittag nur wenig davon mit, was sich sonst in der Steiermark abspielte. Und laut Prognosen gibt es bis Samstag noch mehr Schnee. Außerdem verweisen die Verkehrsexperten auf die Gefahr von Glatteis mit gefrierendem Regen. Eine Alarm-Meldung folgt der anderen – durch den ÖAMTC, ARBÖ und den Katastrophenschutz des Landes. Seit gestern wird vor nicht notwendigen Fahrten gewarnt.
„Nebenstraßen, Brücken, schattige Fahrabschnitte sowie Geh- und Radwege sollte man so gut es geht meiden“, warnt der Leiter des Katastrophenschutz-Referats Harald Eitner. „Seit dem frühen Nachmittag stellte die Unwetterwarnzentrale die Bezirke Leibnitz, Südoststeiermark, Weiz und Hartberg-Fürstenfeld auf Rot.“
Schwere Unfälle
Teilweise ergiebige Schneefälle bis in die Täler führen zu winterlichen Fahrverhältnissen in weiten Teilen Österreichs. Auch am Freitagnachmittag muss speziell in Salzburg, in Kärnten und der Steiermark noch mit Niederschlägen gerechnet werden. Im Osten klingen die Schneefälle langsam ab. In der Steiermark kam es gegen frühen Nachmittag wegen der winterlichen Fahrbedingungen zu einer Sperre der Obdacher Straße (B78) bei Obdach. Auf Friesacher Straße (B317) am Perchauer Sattel kam es wegen hängengebliebene Lkw zu wechselweisen Anhaltungen.
Auf der A9 kam es zu Unfällen und Einsätzen der Feuerwehr. Probleme gab es auch auf der Eisenstraße, über den Präbichl und der Salzkammergut Straße. Auch in Oberaich und Leibnitz wurden die Feuerwehren zu Unfällen gerufen.
Erst für Sonntag (11.1.) verkünden die Wetterexperten und Einsatzorganisationen eine Entspannung der Lage. Auch die Temperaturen sollen weiter zurück gehen. Doch bereits zu Wochenbeginn steigen die Minusgrade neuerlich an.







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