Wie umgehen mit Systemsprenger:innen?

Kinder- und Jugendhilfe Graz: Fachtagung will Visionen und Lösungsmodelle aufzeigen

Am 12. Juni 2025 hätte in Graz eine große Konferenz zu Systemsprenger:innen und anderen Problemen in der Kinder- und Jugendhilfe stattgefunden. Bekanntlich nur zwei Tage nach dem Amoklauf an der BORG Dreierschützengasse. Relevanz und Aktualität der Konferenz wurde durch dieses Schul-Massaker einmal mehr traurig unterstrichen. Nun findet sie am 29. Jänner statt und wird von sechs Organisationen aus der Steiermark getragen.

Die Kinder- und Jugendhilfe Graz möchte unter dem Motto „Zusammen:Wachsen" Visionen und Lösungsmodelle aufzeigen. Denn gesellschaftlicher Wandel und Krisen führen zu vielfältigen Herausforderungen im Familienleben und damit auch in der Kinder- und Jugendhilfe. Neue Wege und Handlungsspielräume sind gefragt, um gelingende Lösungen für Familien zu schaffen.



Am Beispiel integriert arbeitender Systeme in der Steiermark und zweier innovativer Projekte aus Nordfriesland bzw. München werden Impulse für die Praxis präsentiert.

Man versucht, Antworten auf drängende Fragen zu liefern: Wie umgehen mit Systemsprenger:innen? Inwiefern haben sich Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in den letzten zehn Jahren verändert und wo hinken wir mit Antworten hinterher? Feindbild Jugendamt? Es gilt, die Angst vor dem Jugendamt zu nehmen. Dieses hat sich in den letzten Jahren zu einer wertvollen Unterstützung entwickelt. Wie sieht integrative Kinder- und Jugendhilfe genau aus?

Die Tagung richtet sich an interessierte Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe und alle, die mit jungen Menschen arbeiten.

Zusammen:Wachsen
Fachtagung integrierte Kinder- und Jugendhilfe am 29. Jänner 2026, von 9 bis 17 Uhr
Steiermarkhof (Ekkehard-Hauer-Straße 33, 8052 Graz)
​Nähere Infos zum Programm finden Sie HIER

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