Trotz Teuerung – auf Urlaub nicht verzichten

Rund 2.200 Euro planen Österreicher für persönliche Auszeit ein

Während sich draußen noch der Winter zeigt, mit Frost und Schnee, wärmen sich viele schon jetzt mit Plänen für den bevorstehenden Sommerurlaub auf. Ob Sonne tanken an der Adria, Kultur erleben in Europa oder ferne Länder entdecken – die Österreicher gönnen sich auch 2026 ihren Urlaub. Die persönliche Auszeit als „Erholungs- und Kraftquelle“. Und trotz steigender Preise und wirtschaftlicher Unsicherheit wird bewusst in die schönste Zeit des Jahres investiert, wie der aktuelle Reisekompass von Ruefa zeigt.

Im Schnitt sollen es 21 Urlaubstage werden, zwei mehr als im Vorjahr. Die meisten teilen ihre freie Zeit auf zwei bis drei Urlaube im Jahr auf. Besonders beliebt bleibt die Kombination aus einem längeren Sommerurlaub und kürzeren Auszeiten im Frühling oder Herbst.



Mehr Geld für Erholung

Auch beim Budget zeigt sich: die Zahlungsbereitschaft steigt. Durchschnittlich 2.209 Euro pro Person planen die Österreicher:innen für ihren Urlaub ein – etwas mehr als 2025. Die Über-60-Jährigen greifen noch tiefer in die Tasche: Die Traditionalist:innen (Jahrgänge 1922–1945) kalkulieren mit 4.444 Euro pro Jahr, die Baby Boomer mit rund 2.600 Euro. Bei jüngeren Generationen ist das Urlaubsbudget naturgemäß geringer und liegt im Schnitt bei etwa 1.900 Euro.

Über alle Generationen hinweg ist nach wie vor der Badeurlaub die beliebteste Urlaubsform. Dahinter folgen Städte- und Wellnessreisen sowie Aktivurlaube, Roadtrips, Skiurlaube und Kulturreisen.

Das Ranking der beliebtesten Reiseziele im Inland führt erneut die Steiermark mit 27 Prozent an, vor Kärnten (24 Prozent) und Salzburg (21 Prozent). In Europa steht Italien  (32%) an erster Stelle, gefolgt von Kroatien (23%) und Deutschland (19%).

Aber auch die Lust auf Fernreisen ist weiterhin groß: Besonders gefragt ist das faszinierende Königreich Thailand (15%; +2% im Vgl. zu 2025), gefolgt von den USA (11%; -5%) und Japan (10%; +3%). Auch die Malediven liegen mit einem Plus von 3% im Trend (7%). 

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