Bauernkammer-Wahl: Nur 30,23 % stimmten ab

Mehrheit der 120.007 blieb wieder einmal zu Hause

Die Spitzenkandidaten Rudi Gutjahr, Albert Royer, Andreas Steinegger, Andreas Lackner und Andreas Mekis (v.l.). Foto: LK Steiermark / Fuchs

Es ist die historisch niedrigste Wahlbeteiligung. Der ÖVP-Bauernbund konnte mit 67,27 Prozent der Stimmen seine Vormachtstellung behalten und damit die absolute Mandatsmehrheit. Verdreifacht haben die Freiheitlichen Bauern ihr Ergebnis von 2 auf 6 Mandate.

Das Ergebnis
Steirischer Bauernbund Bauernbund 67,27 % (-2,98 %), 28 Mandate
Freiheitliche Bauern 14,11 % (+7,94 %), 6 Mandate
Unabhängiger Bauernverband 9,52 % (-1,91 %), 3 Mandate
Grüne Bauern 4,69 % (-0,58 %), 1 Mandat
SPÖ-Bauern 4,41 Prozent (- 1,76 %) 1 Mandat
Wahlbeteiligung: 30,23 %. Bei der vorletzten Wahl im Jahr 2016 betrug die Wahlbeteiligung noch knapp 40 Prozent.

Das alarmierend geringe Interesse zur Wahl zu gehen, sei der Ausdruck, dass es eine dringende Reform der Kammer brauche, äußert sich Landeshauptmann Mario Kunasek zum Ergebnis. Andere Beobachter interpretieren die niedrige Wahlbeteiligung so, dass die Bauern der Kammer immer weniger Einfluss auf ihre täglichen Probleme in der Agrarpolitik zutrauen.

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