Land muss 100%-Eigentümer der Energie Steiermark bleiben
Zweifache Premiere in Graz: Erstmals lud die steirisches SPÖ zu ihrem Neujahrsempfang in die traditionellen Räumlichkeiten der Aula der Alten Universität in der Grazer Altstadt. Auch zum ersten Mal nützte der im Vorjahr neu gewählte Vorsitzende Max Lercher seinen Auftritt dort als „politische Bühne“. Im Mittelpunkt: die Zukunft der Energie Steiermark und der klare Appell, das Landesunternehmen vollständig in öffentlicher Hand zu belassen.
Denn nur 100 Prozent Eigentum sichern echte Unabhängigkeit. Die Energie Steiermark ist ein strategischer Schlüsselbetrieb und soll zur Entlastung der Haushalte und als Motor für unseren Standort eingesetzt werden. So ist es möglich, aktiv Preise zu gestalten, die notwendige Transformation unserer Industrie zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Dieses Eigentum leichtfertig zu verscherbeln, wäre ein schwerer Fehler“, so Lercher in Richtung der Äußerungen von Landeshauptmann Mario Kunasek.
Mit dem geplanten Steiermark-Fonds und einem Steiermark-Tarif will die SPÖ sicherstellen, dass Gewinne aus der Energieversorgung gezielt Haushalten, Betrieben und Gemeinden zugutekommen.
Gesundheitsversorgung ein zentrales Anliegen
Das bleibt diese für die SPÖ. Lercher fordert erneut eine verbindliche Gesundheits-Garantie mit flächendeckender 24/7-Akutversorgung. „Dass Mario Kunasek den Gesundheitslandesrat vorschickt, um die Kürzungen in der Gesundheitsversorgung zu verkünden und selbst bei Viktor Orban war, zeigt die Verantwortungsflucht des Landeshauptmanns bei diesem so wichtigen Thema für die Steirerinnen und Steirer. Und ich frage mich: Was kann wichtiger sein als die Gesundheitsversorgung der Steirerinnen und Steirer?“







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