Worauf kann ich vertrauen?

Einmal mehr werden Scheunen, Bauernstuben, Kirchen und historische Plätze der Region zu besonderen Orten der Begegnung und des Austauschs. Im Rahmen unterschiedlicher Veranstaltungsformate ermöglichen die Dachstein Dialoge (Eröffnung: 18. September 2026) durch Diskurs und Kulturerlebnisse, die vielen Aspekte von Vertrauen im Zusammenhang mit Toleranz zu erörtern.

„Vertrauen ist zentral ...

Es darf nicht leichtfertig verschenkt werden, es darf nicht gebrochen werden, denn ohne Vertrauen gibt es keine Gemeinschaft, keine Gesellschaft", betont Philipp Blom, künstlerischer Leiter der Dachstein Dialoge. „Welche Basis braucht es dafür? Wem können wir vertrauen, welcher Person, welcher Institution? Welche Quellen sind im Zeitalter von KI zuverlässig? Und wie kann man Vertrauen fördern und stärken?"

Zum bereits dritten Mal erkunden die Dachstein Dialoge zentrale Fragestellungen unserer Gegenwart: Das diesjährige internationale Festival für Toleranz in Filzmoos und Ramsau am Dachstein widmet sich vom 18. bis 24. September 2026 dem Thema „Worauf kann ich vertrauen?“. Vorträge, Diskussionen, Lesungen, Konzerte und Filmscreenings laden dazu ein, gemeinsam die Idee von gelebter Toleranz und demokratischer Kultur zu erfahren. Eröffnet werden die Dachstein Dialoge von der österreichischen Philosophin, Autorin und Dozentin Lisz Hirn mit einem Plädoyer für Urteilsfähigkeit in unsicheren Zeiten.

„Die Dachstein Dialoge wurden von Menschen aus der Region für die Region gegründet: Weil wir zeigen möchten, wie wertvoll Räume sind, in denen Menschen einander zuhören und unterschiedliche Sichtweisen respektvoll austauschen können", so Regina Stocker, Obfrau der Dachstein Dialoge. „Ein Leitgedanke des Festivals ist: Wir sehen in die Zukunft, wir lernen aus der Vergangenheit und gestalten so die Gegenwart. Gerade in unserer Region, die lange Zeit von Konflikten geprägt wurde, ist der Dialog besonders wichtig. Ich freue mich sehr, dass die Gemeinden Filzmoos und Ramsau erneut Gastgeberinnen für ein Festival der gelebten Gemeinschaft sind."

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