Autohandel leidet unter Automangel

Branche startet Beratungsoffensive zu Lieferzeiten

Nicht zuletzt auch die fast leeren Parkplätze vor steirischen Autohäusern machen deutlich, dass der Automobilmarkt aktuell mit einem Mangel an Neu- und Gebrauchtwägen zu kämpfen hat. Chipmangel, Rohstoffkrise und Co. haben die Autoindustrie in den vergangenen Monaten vor große Herausforderungen gestellt.

Produktionen mussten gedrosselt werden, ohne Aussicht auf rasche Besserung. Denn der Ukrainekrieg sorgt auch hier für eine zusätzliche Belastung der Lieferketten. Dies macht sich auch in den Zulassungszahlen bemerkbar: 10.405 KFZ wurden heuer von Jänner bis April in unserem Bundesland verkauft, das sind um 2.657 beziehungsweise 20 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Einen Hauptgrund für diese Entwicklung ortet man in der Branche bei den langen Lieferzeiten. Betrug diese zu „Normalzeiten“ im Schnitt zwei bis drei Monate, so heißt es nun – je nach Modell – drei bis 18 Monate warten. Das wiederum hat auch Auswirkungen auf den Gebrauchtwagenmarkt, wo das Angebot in jüngster Zeit massiv zurückgegangen ist.

„Wir stellen eine große Verunsicherung fest, sowohl was die Händler als auch die Kunden betrifft. Umso wichtiger ist es, bei einer geplanten Neuanschaffung frühzeitig ins Autohaus zu kommen um sich, auch was die Lieferzeiten betrifft, beraten zu lassen“, betont Bundesgremialobmann Klaus Edelsbrunner. Der steirische Fahrzeughandel biete hier nämlich wesentlich mehr Sicherheit und eine weitaus bessere Beratung als diverse Onlineanbieter.

„Kommen Sie frühzeitig zum steirischen Autohändler ihres Vertrauens“

 

Der steirische Autohandel startet nun auch eine Informationsoffensive: „Egal ob Privat- oder gewerblicher Kunde: Entsprechende Vorlaufzeiten müssen derzeit mitgedacht werden. Darum empfehlen wir dringend frühzeitig zum Autohändler seines Vertrauens zu gehen, wenn eine Neuanschaffung absehbar ist“, betonen Klaus Edelsbrunner sowie Gerhard Monsberger und Peter Jagersberger vom steirischen Landesgremium. Derzeit sei oft das Gegenteil der Fall: Weil wenig Autos verfügbar sind bzw. weil es lange Wartezeiten gibt, schieben viele Kunden den Besuch beim Autohaus auf. „Wer dann Spontanbedarf hat, kann am Ende aber vor großen Herausforderungen stehen“, mahnen die Branchenvertreter, die in diesem Zusammenhang eine Lanze für steirische Servicequalität brechen: „Unsere Autohändler sind die Schnittstelle für Neu- und Gebrauchtwagen. Sie kennen die Marktsituation, wissen um die Verfügbarkeit der einzelnen Modelle und können mit professioneller Beratung den Kundinnen und Kunden zu individuellen Lösungen verhelfen. Etwa durch Mobilitätsüberbrückungen, Leasingverlängerungen oder Kurzzeitmieten, wenn das gewünschte Fahrzeug beispielsweise gerade nicht verfügbar ist. Wichtig dafür ist es aber wie gesagt, rechtzeitig zum steirischen Autohändler seines Vertrauens zu kommen. Unsere Händler bieten hier nämlich wesentlich mehr Sicherheit und eine bessere Beratung als diverse Online-Plattformen“, so Edelsbrunner, Jagersberger und Monsberger abschließend.

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