Steirer sind ein Pendlervolk

Pendlerinitiative: Franz Gosch übergibt nach 28 Jahren an Peter Amreich

Von den rund 534.906 in der Steiermark wohnhaften Arbeitnehmern sind rund 350.000 Pendler. Exakt 61,4 Prozent der unselbständig aktiv Erwerbstätigen pendeln aus ihrer Wohnortgemeinde aus, um zur Arbeit zu gelangen. Damit sind die Steirer ein Pendlervolk. Jeder dritte steirische Arbeitsplatz befindet sich in Graz und hier sind die Hälfte der beschäftigten Arbeitnehmer Pendler. Die meisten Pendler zählt Graz-Umgebung mit rund 57.000 Auspendlern.

„Der Weg zur Arbeit ist teuer, zeitraubend und durch erhöhte Stressbelastung auch schlecht für die Gesundheit“, so Franz Gosch, Obmann der Pendlerinitiative. Die Steirische Pendlerinitiative ist daher durch ständige Aktionen und Interventionen bemüht, die unangenehmen Erscheinungen des Berufspendelns für die Menschen zu entschärfen.

Die Pendlerinitiative wurde 1994 gegründet und ist nunmehr in ganz Österreich aktiv. Der Gründer der Pendlerinitiative, Franz Gosch (64), übergibt die Funktion des Landesobmannes der Pendlerinitiative nunmehr an Peter Amreich (54), Betriebsratsvorsitzender der A1 Telekom Steiermark und selbst Wochenpendler.

Franz Gosch blickt auf eine erfolgreiche Pendlerinitiative zurück, welche maßgeblich bei der Eröffnung des gesamtsteirischen Verkehrsverbundes bei der Verdichtung und Vertaktung des Bahnverkehrs in der Steiermark sowie beim Ausbau der Park & Ride Anlagen beteiligt war. Darüber hinaus hat sich die Pendlerinitiative sowohl landes- wie auch bundesweit für eine stetige Verbesserung für Pendler eingesetzt, welche sich kürzlich wieder mit einer Erhöhung der Pendlerpauschale um +50 % sowie einer Vervierfachung des Pendlereuros verdeutlicht hat. Auch das Klimaticket, eine Forderung der Pendlerinitiative, konnte kürzlich umgesetzt werden und bringt deutliche Entlastung für jene, die auf dem Weg zur Arbeit auf ein leistungsfähiges Verkehrsmittel zurückgreifen können.

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